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IPPNW ATOM-ENERGIE-NEWSLETTER

ATOM-Energie-Newsletter vom 15. Juli 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

in diesem Newsletter möchten wir uns auf den Ausstieg aus der Atomenergie konzentrieren und berichten über das Ende der AKWs Fessenheim und Philippsburg und den Beschluss der EU-Mitgliedsstaaten, Atomenergie aus dem geplanten nachhaltigen Finanzierungsmechanismus auszuschließen. Zudem werfen wir ein Schlaglicht auf die aktuellen atompolitischen Pläne unseres Nachbarlands Belgien, den Umgang mit Atommüll in Finnland und präsentieren den Appell der IPPNW und anderer Anti-AKW-Initiativen an die Bundesregierung, den EURATOM-Vertrag neu zu verhandeln. Wir hoffen, Ihnen mit diesem Newsletter wieder einmal interessante Themen präsentieren zu können und freuen uns auf Ihre Rückmeldungen und Anregungen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Alex Rosen
Co-Vorsitzender der deutschen Sektion der IPPNW

Die belgische Atompolitik – eine Bestandsaufnahme

AKWs Doel und Tihange, Belgien. Bild: gemeinfrei
AKWs Doel und Tihange, Belgien. Bild: gemeinfrei

In unserem Nachbarland Belgien gibt es zur Zeit vor allem drei besorgniserregende Projekte: Das neue Zwischenlager in Tihange, das Endlager in Belgien für hochradioaktiven und/oder langlebigen Atommüll  und die Laufzeitverlängerung der bestehenden AKWs. Was die drei Themen miteinander zu tun haben und wo sinnvolle Ansatzpunkte für die Anti-Atom-Bewegung in Belgien und im restlichen Europa liegen, erläutert Odette Klepper von der IPPNW Aachen.

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Das AKW Fessenheim ist vom Netz

Protest in Fessenheim, 26. April 2015. Foto: Till Westermayer / CC BY-SA 2.0
Protest in Fessenheim, 26. April 2015. (c) Till Westermayer

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die endgültige Abschaltung des ältesten französischen Atomreaktors Fessenheim 2 in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2020. Das AKW, das in unmittelbarer Nähe zur deutschen und schweizerischen Grenze steht, wurde 1978 ans Netz angeschlossen und ist somit über 42 Jahre gelaufen. Die umliegenden Städte Freiburg, Strasbourg und Basel hatten sich über viele Jahre für eine frühere Abschaltung eingesetzt.

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EURATOM: Offener Brief an die Bundesregierung

EURATOM. Bild: gemeinfrei
EURATOM. Bild: gemeinfrei

Anlässlich der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft appelliert die IPPNW gemeinsam mit weiteren unterzeichnenden Organisationen an die Bundesregierung, endlich einen konkreten Zeitplan für die Überarbeitung des Euratom-Vertrages zu vereinbaren. Der Euratom-Vertrag verhindere einen ökologischen Umbau der Energieerzeugungsstruktur in den Mitgliedsstaaten der

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Finnland hält Atomkraft jetzt für Klimaschutz

AKW Olkiluoto. Foto: Schölla Schwarz / CC BY 3.0
AKW Olkiluoto. Foto: Schölla Schwarz / CC BY 3.0

Nachdem die Finnen ihr Atommüll-Problem mit einem „sicheren“ Endlager für gelöst halten, steigt die Zustimmung zur Atomenergie. Sogar manche Grünen sehen in der Atomkraft einen unvermeidbaren Baustein im „Kampf gegen die Klimakrise“. Das Problem der Atommüll-Entsorgung hält man in Finnland mit dem geplanten Endlager am Atomkraftwerksstandort Olkiluoto inzwischen mehrheitlich für gelöst.

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Kühltürme von Philippsburg gesprengt

AKW Philippsburg, Sprengung der Kühltürme 2020. Foto: © Bernd Hartung / Greenpeace
AKW Philippsburg, Sprengung der Kühltürme 2020. Foto: © Bernd Hartung / Greenpeace

Am Morgen des 14. Mai 2020 wurde der Atomausstieg sichtbar: In Sekundenschnelle fielen die beiden je 152 Meter hohen und 32.500 Tonnen schweren Kühltürme des Atomkraftwerks Philippsburg nach einer Sprengung in sich zusammen. Block 1 des Atomkraftwerks war 2011 kurz nach Fukushima abgeschaltet worden und wird seit 2017 zurückgebaut.

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EU-Mitgliedsstaaten: Atomstrom nicht nachhaltig

Schluss mit Kohle und Atom! Aktion bei RWE 2018. Foto: © Herbert Sauerwein
Schluss mit Kohle und Atom! Aktion bei RWE 2018. Foto: © Herbert Sauerwein

Die Entscheidung war am Ende doch eindeutig: Alle EU-Mitgliedsstaaten haben am 24. Juni 2020 beschlossen, dass der Europäische Just Transition Fund („Fond für einen gerechten Wandel“) keine Unterstützung für Atomenergie bereitstellen wird. Mit dem 40 Milliarden Euro schweren Just Transition Fund sollen Regionen unterstützt werden, die von den Folgen des Umstiegs von fossilen auf erneuerbare Energien besonders betroffen sein werden.

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Helfen Sie mit

Abschließend hätten wir noch folgende Bitte: Leiten Sie diesen ATOM-Energie-Newsletter an Interessierte weiter. Und: Der Newsletter kann über dieses Formular kostenlos abonniert werden.

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