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Newsletter der IPPNW | Fukushima-Newsletter vom 11.02.2015

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IPPNW

Fukushima-Newsletter vom 11.02.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

in Japan wird ebenso wie in Deutschland um den künftigen Weg in der Energiepolitik gerungen. Die Strontium-Freisetzungen durch die Atomkatastrophe in Fukushima sind ebenso wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Radioaktivität nur wenig beachtete Themen. Diesen widmen wir uns in diesem Newsletter. Insbesondere möchten wir Sie auch darum bitten, die diesjährige IPPNW-Anzeige zum Fukushima-Jahrestag zu unterzeichnen und durch eine Spende finanziell mitzutragen.   

Mit freundlichen Grüßen

Henrik Paulitz und Alex Rosen 

Mitmachen: IPPNW-Anzeige zum Fukushima-Jahrestag 2015

Machen Sie mit, unterschreiben und spenden Sie für die Anzeige, die am 11. März 2015 voraussichtlich in der Süddeutschen Zeitung erscheinen soll.

In Deutschland führte der Super-Gau von Fukushima zum Atomausstiegsbeschluss. Acht Reaktoren wurden stillgelegt, neun sind aber noch in Betrieb und produzieren Tag für Tag Atommüll, von dem niemand weiß, wie er „entsorgt“ werden soll. Machen Sie mit, unterschreiben und spenden Sie für die Anzeige, die am 11. März 2015 voraussichtlich in der Süddeutschen Zeitung erscheinen soll.

Energiewende in Japan

In der "Energy Rich Japan" (ERJ) Studie wurde untersucht, wie der Enegiebedarf Japans verringert und durch ein nachhaltiges Energiesystem zu 100% aus heimischen, erneuerbaren Energien gedeckt werden kann.

Japan ringt schon seit Jahren um einen neuen Kurs in der Energiepolitik. Neben der Neuordnung der Elektrizitätswirtschaft, der Frage nach der Rolle der Atomenergie und dem Import konventioneller Energieträger geht es dabei auch um den Ausbau der erneuerbaren Energien. Das Einspeisegesetz aus dem Jahr 2012 brachte die Energiewende in Teilbereichen schnell voran. So schnell, dass ebenso wie in Deutschland Stimmung gegen die Energiewende gemacht wird – und die Konzerne blockieren offenbar den weiteren Ausbau.

Strontium-Freisetzungen aus Fukushima

Sicherheitsuntersuchung am Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi. Bis heute gibt es regelmäßige Berichte über nennenswerte Ableitungen des kontaminierten Wassers vom Kraftwerksstandort ins Meer. Foto: Tepco

Die öffentlich zugänglichen Berichte über die Atomkatastrophe in Fukushima konzentrieren sich auf die gesundheitlichen Folgen der freigesetzten radioaktiven Jod- und Cäsium-Isotope. Über radioaktives Strontium ist fast nichts zu lesen, obwohl die Strontiumisotope Sr-89 und Sr-90 als besonders gefährlich für die Entwicklung von Knochen- und Knochenmarkkrebs gelten. Die wenigen vorliegenden Daten sind jedoch sehr beunruhigend.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Radioaktivität

Arteriosklerose, Foto: Nephron, CC BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons

Die Diskussion um die gesundheitlichen Wirkungen ionisierender Strahlung wird dominiert von der Entstehung zahlreicher Formen von Krebs. Weniger bekannt ist, dass Radioaktivität selbst bei relativ niedrigen Dosen auch für zahlreiche Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich gemacht wird. Metastudien deuten darauf hin, dass das Risiko für strahlenbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen in etwa so hoch sein könnte wie für Krebs.