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IPPNW ATOM-ENERGIE-NEWSLETTER

ATOM-Energie-Newsletter vom 18. September 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

in dieser Ausgabe unseres Atom-Energie-Newsletters informieren wir Sie über die Krise der Atomindustrie in Frankreich, die Verquickungen zwischen ziviler und militärischer Atomindustrie, die aktuellen Entwicklungen in Japan, den Fackellauf vor Beginn der Olympischen Spiele im kommenden Jahr sowie über zwei neue Verordnungen zur Endlagersuche. Wir hoffen, Ihnen damit ein breites Themenspektrum präsentiert zu haben und freuen und wie immer über Rückmeldungen und Anregungen von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Henrik Paulitz und Dr. Alex Rosen

Atomare Renaissance in Frankreich

Atomkraftwerk Flamanville bei Nacht, Foto: Morpheus2309 [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]
Atomkraftwerk Flamanville bei Nacht, Foto: Morpheus2309 [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

Seit mehr als 15 Jahren spricht die Atomindustrie von einer vermeintlichen „Renaissance“, von einer neuen Generation moderner, sicherer, sauberer Atomkraftwerken und von einer goldenen Zukunft für die Kernspaltung. Wie viel Bestand diese Träumereien in der Realität tatsächlich haben lässt sich derzeit nirgendwo so gut beobachten wie in den Wirtschaftsspalten französischer Zeitungen, die den Niedergang des französischen Energiekonzerns EDF begleiten. Vor allem eine neue Entwicklung belastet den Konzern stark.

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- Atomare Renaissance in Frankreich

 

 

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Atomenergie – der Treibstoff für die Bombe

Small modular reactor, Foto: U.S. Government Accountability Office from Washington, DC, United States [Public domain]
Small modular reactor, Foto: U.S. Government Accountability Office from Washington, DC, United States [Public domain]

Betrachtet man die aktuelle Situation der weltweiten Atomindustrie, so fällt auf, dass es vor allem Atomwaffenstaaten sind, die aktuell noch in Atomenergie investieren: In China gingen in den Jahren 2017 und 2018 die meisten neugebauten Reaktoren ans Netz. Weitere AKW-Neubauten finden sich aktuell in Russland, Indien, Pakistan, Frankreich, Großbritannien und den USA – allesamt Atomwaffenstaaten. Weshalb das so ist untersucht eine neue Informationsbroschüre der IPPNW. Der Bau der neuen Europäischen Druckwasserreaktoren, die Propagierung von sogenannten “small modular reactors”, die erhöhte Anreicherung von Uran und die Förderung der zivilen Atomenergie entgegen volkswirtschaftlicher Interessen – das alles sind Themen in der neuen IPPNW Publikation “Atomenergie – der Treibstoff für die Bombe“. 

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- Atomenergie - der Treibstoff für die Bombe

 

 

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Atomare Kehrtwende in Japan?

Japanisches Mädchen beim Schilddrüsenscreening, Foto: Ian Thomas Ash
Japanisches Mädchen beim Schilddrüsenscreening, Foto: Ian Thomas Ash

Ungewohnte Worte aus dem japanischen Umweltministerium: während Premier Abe weiterhin an einem Comeback der Atomenergie in Japan arbeitet und versucht, einen größeren Teil der stillgelegte japanischen Atomreaktoren wieder ans Netz anzuschießen, mit dem Ziel, 20% des japanischen Strombedarfs durch Atomkraftwerke abzudecken, ließ der neu ernannte japanische Umweltminister wenige Stunden nach seinem Amtsantritt einen gänzlichen anderen politischen Kurs verkünden.

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- Atomare Kehrtwende in Japan?

 

 

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Fackellauf vor Beginn der Olympischen Spiele Tokyo 2020

Japan aus der Weltraum-Perspektive: Foto: SeaWiFS Project, NASA/Goddard Space Flight Center, and ORBIMAGE [Public domain]
Japan aus der Weltraum-Perspektive: Foto: SeaWiFS Project, NASA/Goddard Space Flight Center, and ORBIMAGE [Public domain]

Unter dem Motto „Hope Lights Our Way“ soll der Fackellauf von Ende März 2020 an 121 Tage lang durch alle 47 Präfekturen in Japan führen. In jeder Präfektur werden an 2-3 Tagen in einer Art Rundlauf jeweils mehrere Orte angelaufen, um die unterschiedlichen kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten zu zeigen. Jeder Tagesabschnitt des Fackellaufes endet mit Feierlichkeiten und Darbietungen an besonderen, bei internationalen Touristen beliebten Sehenswürdigkeiten. Als Endpunkte eines jeden Tages in der Präfektur Fukushima wurden die Städte Minamisoma-City, Aizuwakamatsu-City und Koriyama-City ausgewählt.

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- Fackellauf vor Beginn der Olympischen Spiele Tokyo 2020

 

 

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Neue Verordnungen zur Endlagersuche

Endlagersuche, Abb. von Pusch, M., Unveröff. Diplomarbeit, TU München, 2009. [Copyrighted free use], via Wikimedia Commons
Endlagersuche, Abb. von Pusch, M., Unveröff. Diplomarbeit, TU München, 2009. [Copyrighted free use], via Wikimedia Commons

Mit zwei Verordnungen treibt der Bund die Standortsuche für ein atomares Endlager weiter voran. Die erste Verordnung legt die Sicherheitsanforderungen an ein sogenanntes „Endlager“ fest. Die zweite regelt die Anforderungen an die nötigen Sicherheitsuntersuchungen. Die Verordnungen dienen als Grundlage für die Bewertung möglicher Endlager-Standorte. Die Sicherheitsanforderungen wurden gegenüber denen aus dem Jahr 1983 deutlich verschärft. Das Ziel ist ein passiver, wartungsfreier Einschluss des Atommülls.

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- Neue Verordnungen zur Endlagersuche

 

 

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