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IPPNW ATOM-ENERGIE-NEWSLETTER

ATOM-Energie-Newsletter vom 15. Januar 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

in diesem Atomenergie-Newsletter berichten wir über radioaktive hot spots am bevorstehenden olympischen Fackellauf in Fukushima und über die geplante IPPNW-Anzeige in der Süddeutschen Zeitung anlässlich der Olympischen Sommerspiele, die u.a. auch in der Präfektur Fuksuhima ausgetragen werden sollen. Weiterhin thematisieren wir die Atomenergie im Kontext der aktuellen Klimadiskussion, den Schutz von Kindern bei medizinischen Strahlenanwendungen und infomieren über die aktuellen Entwicklungen bei der Standortsuche für ein atomares "Endlager".

Wie immer freuen wir uns, von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Henrik Paulitz und Dr. Alex Rosen

Olympischer Fackellauf entlang radioaktiver hot spots

Grafik: Dr. Alex Rosen
Grafik: Dr. Alex Rosen

Vollmundig kündigte der japanische Premierminister Shinzo Abe auf dem Treffen des Internationalen Olympischen Kommittees (IOC) im September 2013 in Buenos Aires an, dass die Situation im havarierten Atomkraft Fukushima Dai-ichi unter Kontrolle sei. Eine mutige Feststellung, gerade einmal zweieinhalb Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe im März 2011, vor allem da Situation damals offensichtlich alles andere als unter Kontrolle war. Und heute? Kurz vor Beginn des Olympische Fackellaufs fand Greenpeace bedenkliche Strahlenwerte entlang der Strecke.

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- Olympischer Fackellauf entlang radioaktiver hot spots

 

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Olympia-Kampagne – geplante Anzeige in der Süddeutschen Zeitung

Logo der Kampagne "Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics", Grafik: IPPNW
Logo der Kampagne "Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics", Grafik: IPPNW

Auch in diesem Jahr plant die IPPNW wieder eine große Anti-Atom-Anzeige in der Süddeutschen Zeitung. Das Thema: Die Olympischen Spiele in diesem Sommer finden in Japan statt. Einige Wettkämpfe werden sogar in der Fukushima-Region ausgetragen. „Tokio 2020: The Radioactive Olympics“ – so lautet eine von der IPPNW initiierte, internationale Aktion, mit der auf die anhaltenden Folgen der Atomkatastrophe aufmerksam gemacht werden soll.

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- Olympia-Kampagne – geplante Anzeige in der Süddeutschen Zeitung

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Atomenergie ist keine Antwort auf den Klimawandel

Protestaktion "Don´t nuke the climate" vor dem Konferenzort der IEAO. Foto: Don´t nuke the climate
Protestaktion "Don´t nuke the climate" vor dem Konferenzort der IEAO. Foto: Don´t nuke the climate

Immer aggressiver versucht die Atomlobby weltweit, Atomenergie als "sichere, wirtschaftliche und saubere" Alternative zu fossilen Brennstoffen zu bewerben. Die selbe Botschaft führte bereits 2010 zu der Entscheidung der Schwarz-Gelben Bundesregierung, den Atomausstiegsbeschluss von 2001 durch eine Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke zu torpedieren. Der Ausstieg kam dann doch: 2011 nach Fukushima, aber die Atomindustrie verdiente sich durch dieses Manöver damals eine goldene Nase und die Steuerzahler wurden durch de stümperhafte zweiten Atomausstieg massiv belastet.

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- Atomenergie ist keine Antwort auf den Klimawandel

- Warum Atomenergie das Klimaproblem nicht lösen kann

  

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Schutz von Kindern bei Strahlenanwendungen in der Medizin

Grafik: IPPNW
Grafik: IPPNW

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wies am 12. November in einer Pressemitteilung darauf hin, dass Kinder bei Strahlenanwendungen in der Medizin besonders zu schützen seien. Kinder haben beispielsweise im Vergleich zu Erwachsenen ein deutlich höheres Risiko, an Leukämie zu erkranken, wenn sie ionisierender Strahlung ausgesetzt gewesen sind. Die Bundesbehörde stützt sich hierbei auf Studien zu strahleninduzierten Schäden in der Erbsubstanz (DNA) menschlicher Blutzellen.

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Schutz von Kindern bei Strahlenanwendungen in der Medizin

 

 

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Erste Konkretisierung der Standortauswahl für ein atomares „Endlager“

Standortsuche Endlager - Ausschlusskriterium Bergbau, Quelle: Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE)
Standortsuche Endlager - Ausschlusskriterium Bergbau, Quelle: Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE)

Seit zwei Jahren arbeitet die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) daran, erste Konkretisierungen bei der Standortauswahl für ein sogenanntes „Endlager“ für hochradioaktive Abfälle vornehmen zu können. Mit einem nun veröffentlichten „Methodenpapier Bohrungen“ soll ein erstes Ausschlusskriterium nach dem Standortauswahlgesetz (StandAG) anwendbar gemacht werden: Ehemalige Bergbaugebiete kommen als Standort für ein Atommülllager nicht Betracht.

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- Erste Konkretisierung der Standortauswahl für ein atomares „Endlager“

  

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Abschließend hätten wir noch folgende Bitte: Leiten Sie diesen ATOM-Energie-Newsletter an Interessierte weiter. Und: Der Newsletter kann kostenlos abonniert werden, über dieses Formular.

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