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IPPNW ATOM-ENERGIE-NEWSLETTER

Atomenergie-Newsletter vom 15. Mai 2021

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Mitstreiter*innen,

in diesem Newsletter wollen wir Ihnen einen Überblick über die derzeitigen Debatten um Atomenergie geben – und gleichzeitig von Ihnen wissen: wie bewerten Sie den Atomenergie Newsletter? Wo sehen Sie Verbesserungspotential? Was gefällt Ihnen besonders? Helfen Sie uns, effektiver zu werden und mehr Menschen zu erreichen!

Am 6. April jährte sich die Tschernobyl-Katastrophe zum 35. Mal. Die IPPNW nahm dies zum Anlass einen europaweiten Atomausstieg zu fordern. Auch wenn das letzte deutsche AKW in weniger als 2 Jahren endgültig stillgelegt wird, stellen grenznahe Kraftwerke noch immer eine erhebliche Gefahr dar – mitunter Dank in Deutschland gefertigter Brennstäbe!

In Europa werden momentan die sogenannten „Taxonomie-Regeln“ debattiert. Dabei geht es um die Frage, welche Investitionen künftig als nachhaltig einzustufen sind. Frankreich beharrt darauf, Atomenergie in die Taxonomie aufzunehmen – die Zivilgesellschaft hält dagegen!

Eine angenehme Lektüre wünscht Ihnen,

Paul-Marie Manière
Referent für Atomausstieg, Energiewende und Klima – IPPNW


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Wir haben dazu eine kurze, selbstverständlich anonyme, Umfrage erstellt. Die Beteiligung sollte keine 5 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen.

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Unsere Presseerklärung zu 35 Jahren Tschernobyl: der europaweite Atomausstieg ist überfällig

Tschernobyl 2013. Foto: Arne Müseler, CC BY-SA 3.0 de.

Anlässlich des 35. Jahrestages der Atomkatastrophe von Tschernobyl, warnte die IPPNW vor den Taxonomieplänen der EU und appellierte an die Bundesregierung, die hochriskante Atomkraft ohne jegliche Hintertür von der Taxonomie auszuschließen.

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EU-Taxonomie Regel: was sind "nachhaltige Investitionen"?

Die EU-Taxonomie ist ein umfassendes Regelwerk für nachhaltige, grüne Investitionen. In dem Regelwerk werden technische Kriterien festgelegt, die Unternehmen erfüllen müssen, um von der EU das Label „grüne Investitionen“ zu erhalten. Die Frage, ob auch Atomkraft und Gas als nachhaltig einzustufen sind, ist hochbrisant und seit Jahren umstritten. Die Entscheidung über die Einstufung dieser beiden Energieerzeugungsformen wurde in den Herbst verschoben.

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Neuer Stoff für Lingen - Rosatom will in die Brennelementefabrik einsteigen!

Brennstäbe credits: Visum

Die Brennelementefabrik in Lingen schreibt seit mehreren Jahren rote Zahlen. Ein neuer Deal mit der ROSATOM-Tochterfirma TWEL soll dem Unternehmen auf die Sprünge helfen und den Export an Atomkraftwerke russischer Bauart, auch außerhalb Europas, ermöglichen. Dieser Versuch der zwei Atomwaffenstaaten Frankreich und Russland den Standort zu retten lässt tief blicken. Noch kann die Bundesregierung dem Deal widersprechen – Erläuterungen von Anika Limbach, Autorin und Journalistin.

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Brennelementeproduktion beenden – Atomausstieg voranbringen!

Im Februar 2021 kündigte der französische Atomkonzern Framatome an, im emsländischen Lingen zusammen mit dem russischen Atomkonzern Rosatom ein Joint Venture zur Brennelementeproduktion gründen zu wollen. Die Brennelementefabrik beliefert unter anderem Hochrisikoreaktoren in Belgien, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Spanien, Schweden und Finnland. Ein neues Bündnis aus deutschen, französischen und russischen Orgnanisationen stellt sich dagegen.

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