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IPPNW ATOM-ENERGIE-NEWSLETTER

Atomenergie-Newsletter vom 15. September 2021

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitstreiter*innen,

mit dem Ende der paralympischen Spiele am 5. September ging auch unsere 2-Jährige Kampagne „Tokyo 2020 – the Radioactive Olympics“ zu Ende. In diesem Newsletter wollen wir auf diese Ereignisreichen Monate zurückblicken, sowie auf den Auswirkungen der Klimakrise auf den Betrieb des AKW Tihange.
Kurz vor der Bundestagswahl möchten wir ebenfalls über einen offenen Brief berichten, den die IPPNW gemeinsam mit anderen Organisationen an die Kanzlerkandidat*innen zum Thema EU-Taxonomie versendet hat. Ebenfalls interessant: wie positionieren sich die Parteien zum endgültigen Atomausstieg, inklusive der Anlagen in Gronau und Lingen?

Die Antworten finden Sie weiter unten!

Angenehme Lektüre wünscht,


Paul-Marie Manière
Referent für Atomausstieg, Energiewende und Klima – IPPNW

 

P.S.: Schauen Sie hier nach, wie die Parteien Im Hinblick auf die Bundestagswahl auf unsere konkreten Fragen zum Atomausstieg beantwortet haben!


Anlässlich der Bundestagswahl: IPPNW-Wahlrezepte-Kampagne

ippnw-wahlrezepte.de. Foto: IPPNW
ippnw-wahlrezepte.de. Foto: IPPNW

Am 2. Juli hat die IPPNW ihre „Wahlrezepte“-Kampagne gestartet. Unter dem Motto "Wählen alleine reicht nicht" stellt die IPPNW ihre Rezepte vor – für mehr Klimaschutz, Frieden, Menschenrechte und Abrüstung. Auch die Energiewende und Atomausstieg kommen natürlich nicht zu kurz – Unser Rezept hier: Gronau und Lingen stilllegen! Mit der Kampagne wollen wir unsere Vision in die Breite der Öffentlichkeit tragen und neue Unterstützer*innen gewinnen. Nach und nach werden wir die Webseite mit Inhalten, wie beispielsweise die Parteien zu unseren Forderungen stehen, und mit Mitmach-Aktionen füllen.

Bitte teilen Sie die Kampagne weiter!

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Radioaktive „Niedrigstrahlung“: Ein Blick auf die Fakten

Da im Rahmen der öffentlichen Debatte, oft sogar bis in den Bundestag Atomlobby-Nahe Vereine zu Wort kommen um die Risiken der Atomenergienutzung herunterzuspielen, hat IPPNW-Mitglied Prof. Alfred Böcking Fakten um Radioaktive „Niedrigstrahlung“ zusammengetragen. Spezifisch widmet er sich strahlen-verharmlosenden Argumenten der Initiative „Nuklearia", die sich für den Wiedereinstieg in die Atomenergie einsetzt.

In einem Flyer verharmlost die Organisationen die Gesundheitsfolgen radioaktiver Strahlung. Als Argumentationshilfe haben wir im Folgenden wissenschaftliche Argumente und Quellen zusammengestellt – entgegen der Behauptungen aus dem „Nuklearia“-Flyer. Die IPPNW-Information können Sie als PDF herunterladen oder im IPPNW-Shop bestellen.

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Vorfall im Atomkraftwerk Taishan (China)

EPR Taishan 1&2

Mitte Juni häuften sich Berichte über einen Vorfall im erst kürzlich in Betrieb genommenen Atomkraftwerk Taishan nahe Hongkong - dem ersten des Typs EPR weltweit. Zuerst berichtete der US-Sender CNN darüber, später dann auch deutsche Medien.

Der Vorfall ereignete sich bereits Ende Mai und hatte die US-Regierung bis dahin schon mangels transparenter Datenlage beschäftigt. Die schlimmsten Befürchtungen, es könne zum GAU kommen, wurden zum Glück schnell aus der Welt geschafft - dennoch kam es anscheinend zum Austritt radioaktiver Gase, verursacht durch fehlerhafte Brennstäbe. Ein solcher Vorfall in einem der modernsten Atomkraftwerke der Welt macht wieder einmal eins sehr deutlich: Sichere Atomenergie gibt es nicht.

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Energiecharta-Vertrag stoppen – Energiewende retten!

Der Energy Charter Treaty - kurz ECT - ist ein Vertrag, der ähnlich wie TTIP und CETA bei Handelsfragen, Investitionen in die Energieinfrastruktur schützen soll. ECT ermöglicht es zum Beispiel Konzernen, Klagen gegen Staaten vor privaten Schiedsgerichten einzureichen, wenn sie ihre Investitionen oder zukünftige Einnahmen gefährdet sehen. Faktisch blockiert dieser Vertrag weltweit die Energiewende. Das Seattle2Brussels Network (S2B), das in Deutschland von PowerShift e.V. angeführt wird, veröffentlichte Anfang Juli ein Verbände-Statement, das die EU-Staaten dazu auffordert, aus dem Energy-Charter-Treaty auszusteigen.

Die IPPNW ist dabei!

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