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IPPNW ATOM-ENERGIE-NEWSLETTER

Atomenergie-Newsletter vom 15. September 2021

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitstreiter*innen,

mit dem Ende der paralympischen Spiele am 5. September ging auch unsere 2-Jährige Kampagne „Tokyo 2020 – the Radioactive Olympics“ zu Ende. In diesem Newsletter wollen wir auf diese Ereignisreichen Monate zurückblicken, sowie auf den Auswirkungen der Klimakrise auf den Betrieb des AKW Tihange.

Kurz vor der Bundestagswahl möchten wir ebenfalls auf einen offenen Brief aufmerksam machen, den die IPPNW gemeinsam mit anderen Organisationen an die Kanzlerkandidat*innen zum Thema EU-Taxonomie versendet hat. Ebenfalls interessant: wie positionieren sich die Parteien zum endgültigen Atomausstieg, inklusive der Anlagen in Gronau und Lingen?

Die Antworten finden Sie weiter unten! Angenehme Lektüre wünscht,

 

Paul-Marie Manière
Referent für Atomausstieg, Energiewende und Klima – IPPNW

 

P.S.: Schauen Sie hier nach, wie die Parteien Im Hinblick auf die Bundestagswahl auf unsere konkreten Fragen zum Atomausstieg beantwortet haben!


Zum Ende der Olympiade - Abschluss-Newsletter der Radioactive Olympics

Mit dem Ende der Paralympics kommt nun auch unsere zweijährige Kampagne „Tokyo 2020 – The Radioactive Olympics“, zum Abschluss. Gemeinsam haben wir vieles erreicht: Wir haben das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die japanische Regierung aufgerufen, die Austragung der Baseball- und Softballspiele in Fukushima-City und den Fackellauf in den verstrahlten Gebieten der Präfektur Fukushima abzusagen. Damit konnten wir die bis heute dramatische Situation der Betroffenen in Japan einer internationalen Öffentlichkeit sichtbar machen. Auch konnten wir den Deutschen Olympischen Sportbund zu den Folgen von Fukushima und dem Schicksal der Menschen vor Ort informieren. Auch die Überlebenden des Atombombenabwurfs auf Hiroshima protestierten beim IOC, als Präsident Bach es ablehnte, eine Schweigeminute am Hiroshima-Tag einlegen zu lassen.

Das und mehr erfahren Sie in diesem Abschluss-Newsletter. Leiten Sie es gerne weiter!

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AKW und Klimakrise - gefährlich inkompatibel

Die verheerende Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat die Realität der Klimakrise auf furchtbarer Art und Weise deutlich gemacht. Neben der Zerstörung und den vielen Opfern hierzulande wurde auch Belgien stark von dem Klimabedingten Extremwetter betroffen.
Dort wurde auch die Anfälligkeit der AKW auf solche Flutereignisse verdeutlicht. Das Umweltinstitut München forderte daraufhin die umgehende Abschaltung hochwassergefährdeter Meiler in Europa.

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EU-Taxonomie: offener Brief an die Kanzlerkandidat*innen

Kurz vor der Bundestagswahl haben sich die IPPNW und weitere Organisationen mit einem offenen Brief an die Kanzlerkandidat*innen gewendet.

Die Frage lautet: „Werden Sie im Falle Ihrer Wahl zur deutschen Bundeskanzlerin / Bundeskanzler oder im Falle einer Regierungsbeteiligung ebenfalls für die Einführung einer Taxonomie ohne die Berücksichtigung von Atomenergie und Erdgas einstehen?

Auf ihre Antworten sind wir gespannt, und werden auch nach der Wahl weiter bis zur Endgültigen Entscheidung dran bleiben!

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Atomausstieg vollenden – wie stehen die Parteien dazu?

Im Rahmen unserer IPPNW-Wahlrezepte Kampagne, haben wir die demokratischen Parteien gefragt, wie sie die vom bisherigen Atomausstieg ausgenommenen Anlagen in Gronau und Lingen stillegen möchten.

Ganz konkret, haben wir gefragt:

Wie steht Ihre Partei zu der Forderung aus der Anti-Atom-Bewegung, die Brennelementefabrik in Lingen und die Urananreicherungsanlage in Gronau zum nächstmöglichen Zeitpunkt stillzulegen?

Die zweite, sehr spezifische Frage lautete: „Wie steht Ihre Partei zu der Forderung aus der Anti-Atom-Bewegung, die Brennelementefabrik in Lingen und die Urananreicherungsanlage in Gronau zum nächstmöglichen Zeitpunkt stillzulegen?

Schauen Sie sich gerne vor Ihrem gang zur Wahlurne am Sonntag die Antworten an!

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