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Newsletter der IPPNW | Fukushima-Newsletter vom 11.02.2012

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IPPNW

Fukushima-Newsletter vom 11.2.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

die japanische Anti-Atom-Bewegung ruft für den heutigen Tag zu einer Großdemonstration in Tokio und zu weiteren Demos an AKW-Standorten auf. Ganz bewusst finden diese Proteste nicht am 11. März, sondern einen Monat früher statt, denn im März wird die Trauer um die Opfer des Tsunamis im Mittelpunkt stehen und nicht die Atompolitik. Daher veranstalten Anti-Atom-Initiativen heute in vielen Orten in Deutschland Mahnwachen, um die Verbundenheit mit den Protesten in Japan auszudrücken. Weitere Informationen finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Anzeige: Ein Jahr Fukushima - 26 Jahre Tschernobyl

Giovanni Verlini / IAEA

Zum Jahrestag der Fukushimakatastrophe wird die IPPNW eine Anzeige in einer überregionalen Tageszeitung veröffentlichen. Ein Jahr vergeht schnell. Fukushima droht im Jahr 2012 trotz seiner furchtbaren Dimensionen schon wieder vergessen und verharmlost zu werden. Die japanische Regierung hat diese Atomkatastrophe offiziell für "beendet" erklärt und dafür den völlig irreführenden Begriff der "Kaltabschaltung der Reaktoren" benutzt. Machen Sie mit, unterschreiben und spenden Sie für die Anzeige, die am 10. März 2012 voraussichtlich in der Süddeutschen Zeitung erscheinen soll.

Folgen von Niedrigstrahlung

Nach Fukushima wurde vielstimmig die Behauptung lanciert, unter 100 Millisievert seinen keine statistisch erkennbaren strahlenbedingten Krebs- und Erbkrankheiten möglich. Der akzeptierte Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis ist jedoch ein anderer wie Prof. Dr. Inge Schmitz-Feuerhake im aktuellen Strahlentelex anschaulich belegt. Sie verweist auf die Evidenzen aus den Bereichen der vorgeburtlichen Röntgendiagnostik, Folgen bei den japanischen Atombombenüberlebenden, Radon in Häusern und beruflichen Expositionen von Beschäftigten in der Atomindustrie. Hinzu kämen als Beleg die Befunde am Fluss Techa im Südural, wo die Bevölkerung durch die Emissionen der Plutoniumaufarbeitungsanlage Mayak kontaminiert wurde. mehr

Aufruf zur Gründung einer Kinderklinik

Flickr, Genpatsu yamero!

Ein Bündnis von japanischen Medizinern, Gewerkschaftern und Entscheidungsträgern aus Fukushima ruft zur Gründung einer Klinik für die Kinder aus Fukushima auf. Es sei schlimm, dass etwa 75% der 360.000 Kinder aus der Präfektur Fukushima verpflichtet seien, weiter Schulen zu besuchen, die mit einer Strahlenbelastung über 0.6μSv / h kontaminiert sind. Es werde bereits Cäsium 134 und 137 im Urin von Kindern gefunden, die aus der Gegend um Fukushima Daiichi evakuiert wurden.

Radioaktives Gestein für Bauarbeiten verwendet

Der japanischen Zeitung Yomiuri Shimbun zufolge wurden insgesamt 5.280 Tonnen radioaktiv belastetes Material aus in einem Steinbruch innerhalb der Evakuierungszone um das AKW Fukushima Daiichi für Bauprojekte in die Stadt Nihonmatsu geliefert. Die Mehrzahl davon, nämlich 3.290 Tonnen, gingen an 17 unterschiedliche Bau-Unternehmen in der Präfektur. 1.070 Tonnen erhielt eine seit letztem Sommer geschlossene Firma für Fertigzement in der Stadt Nihonmatsu, die wiederum weiterlieferte – unter anderem an das Bauprojekt in Nihonmatsu, wo die Belastung erstmals auffiel.  mehr