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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 31.08.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

die ersten Delegierten sind vom 20. IPPNW-Weltkongress in Japan zurück. Hinter uns liegen Tage voller intensiver Eindrücke und Erfahrungen. Wir hatten bewegende Begegnungen mit Atombombenopfern und Menschen aus der Präfektur Fukushima, Treffen mit engagierten Mitgliedern der Anti-Atom-Bewegung in Japan und hörten interessante Vorträge von Ärzten, Politikern und Nicht-Regierungsorganisationen auf dem Symposium in Tokio. Wir folgten aber auch den Reden von offiziellen Behördenvertretern und Ärzten auf dem IPPNW-Kongress in Hiroshima, die bei uns Wut, Empörung oder zumindest gemischte Gefühle hinterließen. Lesen Sie mehr auf unserem IPPNW-Blog http://blog.ippnw.de/

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Gesundheit der Menschen in Fukushima an erste Stelle setzen

Ein Mädchen aus Fukushima berichtete auf dem IPPNW-Weltkongress in Japan über ihre Evakuierung.

Eine Delegation von dreißig IPPNW-Ärzten, Medizinstudenten und Experten aus Deutschland, den Vereinigten Staaten, Kanada, Großbritannien, Finnland, Israel, Indien, Neuseeland und Australien haben am Mittwoch die Präfektur Fukushima besucht. Die Expertengruppe forderte Maßnahmen, die die Sicherheit und Gesundheit der Menschen in den kontaminierten Gebieten an erste Stelle setzen. "Bedauerliche Fehlinformationen sind verbreitet worden, auch von erfahrenen Experten und in Materialien für den Schulunterricht, die Risiken ionisierender Strahlung herunterspielen. Der korrumpierende Einfluss der japanischen Atomlobby ist weitreichend. Die Bereitstellung korrekter, unabhängiger, rechtzeitiger öffentlicher Informationen ist essenziell", heißt es in der Erklärung. Mehr

Israel/Iran-Krise: Friedensbewegung fordert "Verträge statt Bomben"

Israelische Friedensaktivisten demonstrieren für Dialog statt Bomben, Foto: ICAN.

Angesichts der jüngst publik geworden Pläne Israels, den Iran anzugreifen, ruft die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ die Friedensbewegung auf, am 1. September 2012, dem Anti-Kriegstag, für eine friedliche Konfliktlösung und eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten aktiv zu werden. Unter dem Motto „Verträge statt Bomben“ startet „atomwaffenfrei jetzt“ eine Online-Mitmachaktion an Außenminister Westerwelle. Mehr

Der Richtwert für Evakuierungen im Katastrophenschutz ist zu hoch

Berechnete effektive Dosis für Erwachsene durch externe Strahlung und Inhalation über 30 Tage für potenzielle Freisetzungen, Quelle: BfS-Studie

Das Bundesumweltministerium hat bisher keinerlei Konsequenzen aus einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz vom Herbst 2011 gezogen, in der die Folgen einer Atomkatastrophe in Deutschland nach Fukushima neu eingeschätzt werden. Das kritisiert heute auf einer Pressekonferenz in Hannover ein Bündnis von Antiatominitiativen der "Regionalkonferenz Grohnde-abschalten", in der auch Mitglieder der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW mitarbeiten. Mehr

IPPNW fordert weltweite Ächtung statt Modernisierung von Atomwaffen

Friedenslaternen in Hiroshima, Foto: ICAN, Flickr

Anlässlich des Hiroshima- und Nagasakitages hat die IPPNW in einem Aufruf die Pläne der USA zur Modernisierung der in Deutschland stationierten US-Bomben kritisiert und erneut den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland gefordert. Initiator des Appells, der am Samstag in der Frankfurter Rundschau und der taz als Anzeige erschien, ist die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", deren Trägerkreis die IPPNW angehört. mehr

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