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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 17.01.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

morgen Abend um 20.15 Uhr sendet SAT.1 den Spielfilm "Restrisiko" mit Ulrike Folkerts und Kai Wiesinger in den Hauptrollen: In dem fiktiven Atomkraftwerk "Oldenbüttel" kommt es zu einem Super-GAU. Im Anschluss daran zeigt der Sender die Dokumentation "Restrisiko Atomkraft - Mit Sicherheit unsicher?". IPPNW-Vorstandsmitglied Reinhold Thiel und Atomexperte Henrik Paulitz standen der Produktion beratend zur Seite und wurden für die Dokumentation interviewt. Unbedingt ansehen.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

"Restrisiko" geht unter die Haut

Im bayerischen Atomkraftwerk Grafenrheinfeld gibt es möglicherweise einen sehr langen, umlaufenden Riss einer Rohrleitung, der zum Abriss der Leitung führen könnte. Monatelang wurde der Befund nicht richtig gemeldet und die Anlage aus rein wirtschaftlichen Gründen weiterbetrieben. Bis heute wurde die betreffende Stelle nicht so untersucht, dass ein Leck-Störfall tatsächlich ausgeschlossen werden kann. In jeder Risikostudie zählen Lecks im Bereich des Primärkreises zu den potenziellen Auslösern eines schweren Kernschmelzunfalls. Zu einem solchen Leck-Störfall kommt es im Spielfilm "Restrisiko" im fiktiven Atomkraftwerk "Oldenbüttel". Mehr

Faltblatt "Wir kehren gründlich"

In dem Faltblatt "Wir kehren gründlich" vom Januar 2011 nimmt die IPPNW die Energiepolitik des Landes Baden-Württemberg kritisch unter die Lupe. Thematisch geht es darin in erster Linie um die Blockade der derzeitigen Landesregierung bei den erneuerbaren Energien und um die Risiken der Atomkraftwerke des Landes. Die Bevölkerung wird speziell "über den Geldbeutel" - u.a. mit dem Thema steigender Strompreise - angesprochen. Hinzu kommt eine kritische Würdigung des "Energiekonzepts" der Bundesregierung. mehr

Raketenabwehr: Hindernis für START-Ratifizierung

Die russische Staatsduma verhandelte am 14. Januar 2011 in zweiter Lesung über die Ratifzierung des bilateralen Abrüstungsvertrags "START". START begrenzt die Anzahl der strategischen Atomwaffen Russlands und der USA auf 1.550. Die Ärzteorganisation IPPNW ruft die Abgeordneten der Duma auf, den Vertrag schnell zu ratifizieren und damit weitergehende Abrüstungsgespräche, vor allem über taktische Atomwaffen, zu ermöglichen. "Die Abgeordneten der russischen Staatsduma dürfen sich nicht von der Raketenabwehrdebatte in den USA irritieren lassen", erklärt die Abrüstungsexpertin der IPPNW Xanthe Hall. Auch die deutsche Unterstützung der Raketenabwehr in Europa sei "kurzsichtig". mehr

IPPNW fordert Waffenstillstand in Afghanistan

Angesichts der steigenden Opferzahlen ausländischer Militärs in Afghanistan erinnert die IPPNW daran, dass die viel höhere Zahl ziviler Opfer weitgehend im Dunkeln verbleibt. "Statt unterschiedliche Terminsetzungen von Teilabzügen der internationalen Truppen zu debattieren, verlangt die IPPNW den sofortigen Waffenstillstand", erklärt Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW in Berlin. mehr

25 Jahre nach Tschernobyl - Zeitbombe Atomenergie

Auch ein Vierteljahrhundert nach dem Tschernobyl-GAU werden die Folgen dieser Katastrophe verdrängt, vertuscht, verharmlost und bagatellisiert. Atomlobby und Politiker reden die Gefährdung durch Niedrigstrahlung durch gezielte Propaganda und beharrliches Verschweigen der Risiken klein. 25 Jahre nach Tschernobyl werden in unserem Land gegen den erklärten Willen der Bevölkerung die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängert. Die IPPNW veranstaltet vom 8.-10. April 2011 in der Urania in Berlin den internationalen Kongress „25 Jahre Tschernobyl, Zeitbombe Atomenergie – Atomausstieg jetzt!“.

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