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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 19.03.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

die Hiobsbotschaften aus Japan überschlagen sich. Nach der Katastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren erlebt die Menschheit in diesen Tagen eine weitere atomare Tragödie. Auf die nukleare Katastrophe von Fukushima muss das endgültige Aus für die Atomkraft folgen. Um Sie fortwährend auf dem Laufenden zu halten, haben wir eine Sonderseite zur Atomkatastrophe in Japan. eingerichtet. Am heutigen Samstag, 19.3. um 22.30 Uhr findet in der Berliner Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein Benefizkonzert für die Opfer statt.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Sonderkonzert für Japan

Die atomare Katastrophe in Japan erfüllt die Organisation »Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges« (IPPNW) mit großer Sorge. Um ihr Mitgefühl für die japanische Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen, veranstaltet IPPNW-concerts am Samstag, dem 19. März, um 22.30 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Kurfürstendamm in Berlin ein Sonderkonzert. „Explosionen, Evakuierungen, Menschen auf der Flucht, Tote, Verletzte - das sind Zeichen des Krieges und Zeichen dafür, dass der friedliche und der kriegerische Einsatz von Atomenergie nicht voneinander zu trennen sind“, sagt Peter Hauber, Kinderarzt und IPPNW-Mitglied.  Mehr

Atomstrom ist überflüssig

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW weist darauf hin, dass der Strom aus den 17 deutschen Atomkraftwerken für die Deckung des Strombedarfs in Deutschland nicht benötigt wird. Die Atomkritiker fordern vor diesem Hintergrund, aus Sicherheitsgründen den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie zu vollziehen. mehr


Flugverbotszone eskaliert Bürgerkrieg in Libyen

Als falsch kritisiert die IPPNW die Entscheidung des UN-Sicherheitsrates für eine Flugverbotszone über Libyen. Die Entscheidung ist die Fortsetzung der alten Einfluss­nahme und Stellvertreterpolitik des Westens gegenüber diesen Ländern und kein Bruch des Verhältnisses zu den nordafrikanischen Despotien. Die IPPNW lehnt eine Flugverbotszone ab, die nur mit militärischer Gewalt durchzusetzen ist. mehr

Wie gefährlich ist radioaktive Strahlung?

Die Wissenschaft ist sich inzwischen einig: Es gibt keinen Schwellenwert, auch die niedrigsten Dosen können Schäden auslösen. Unterschieden wird zwischen zwei unterschiedlichen Szenarien. Einmal die akute Hochdosisstrahlung, der die Arbeiter und das Rettungspersonal am Reaktor ausgesetzt sind, zum anderen, die mindestens Jahrzehnte andauernde chronische Niedrigstrahlung, der die Bevölkerung wie auch das Rettungspersonal in der Umgebung der atomaren Katastrophe in Japan ausgesetzt ist. mehr

Sicherheitsüberprüfungen für Atomkraftwerke fanden längst statt

Zum dreimonatigen Atom-Moratorium nimmt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW wie folgt Stellung: 1. Umfangreiche Periodische Sicherheitsüberprüfungen (PSÜs) werden auf der Grundlage des Atomgesetzes seit vielen Jahren für alle deutschen Atomkraftwerke durchgeführt. Für alle Reaktortypen liegen umfangreiche gutachterliche Stellungnahmen zum Sicherheitsstandard der Gesamtanlagen wie auch zu spezifischen Schwachstellen vor. mehr

Atomausstieg jetzt!

25 Jahre nach Tschernobyl und anlässlich der atomaren Katastrophe in Fukushima hat die IPPNW im Rahmen ihres Jahrestreffens am Wochenende in Frankfurt die weltweite Abschaltung aller Atomkraftwerke gefordert. Die Risiken seien auch bei den angeblich sicheren Atomkraftwerken der westlichen Welt nicht beherrschbar. Rund 100 Mitglieder demonstrierten am Samstag spontan in der Frankfurter Innenstadt für das Abschalten aller Atomkraftwerke. In Sprechchören riefen sie: "Gestern Tschernobyl, heute Fukushima, morgen Biblis - Atomausstieg jetzt". mehr

 

 

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