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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 27.02.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

haben Sie sich bereits angemeldet zu unserem internationalen Kleinwaffenkongress "Zielscheibe Mensch" vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 in Villingen-Schwenningen? Noch bis morgen, 28. Februar 2013, gilt der ermäßigte Kongressbeitrag. Registrieren Sie sich noch heute online. Um Waffen "made in Germany" ging es auch bei der Kunstaktion der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" gestern vor dem Bundeskanzleramt. In diesem Newsletter finden Sie dazu weitere Informationen. Viel Spaß beim Lesen.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Unsere Waffen töten

Aktionstag gegen Waffenhandel am 26.2.2013, Kunstaktion vor dem Bundeskanzleramt, Foto: Staudte, IPPNW

Die Kampagne „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“, der die IPPNW angehört, hat gestern in Berlin der Bundesregierung für ihre zweifelhaften Verdienste im Rüstungsexport die Skulptur „Unsere Waffen töten“ verliehen. Sie stellt eine entknotete Replik des berühmten Friedenssymbols der verknoteten Pistole dar. 2005 hatte der schwedische Künstler Reuterswärd die „Non-Violence“ - Skulptur der Bundesregierung als Anerkennung für ihre Nichtbeteiligung am Irakkrieg geschenkt. Lesen Sie weiter

Wege zur atomwaffenfreien Welt

Podiumdiskussion mit Prof. Jürgen Scheffran (INES), Agnieska Brugger (PNND), Xanthe Hall (IPPNW) und Judith Achenbach (IPPNW-Studierende), Foto: Schildknecht, IPPNW

International ist eine Welt ohne Atomwaffen ein einvernehmlich erklärtes Ziel. Doch praktisch verstoßen alle Atommächte – die offiziellen und die inoffiziellen – durch permanente Aufrüstung gegen diese Bekundungen und entsprechende UN-Resolutionen. Was kann die Zivilgesellschaft also tun, um den Abrüstungsprozess voranzutreiben? Welche Hürden müssen überwunden und welche Schritte sollen gegangen werden? Diesen Fragen widmete sich gestern eine gut besuchte öffentliche Veranstaltung in Berlin. Ab heute tagt eine nukleare Abrüstungskonferenz für Diplomaten und Politiker aus aller Welt im Auswärtigen Amt zum gleichen Thema. Die IPPNW gehört als Teil des Bündnisses „Zukunft ohne Atomwaffen“ zu den Mitorganisatoren und Veranstaltern. Lesen Sie den Bericht über die Veranstaltung

Der 28. Friedensfilmpreis geht an "A World Not Ours"

Produzent Patrick Campbell und Regisseur Mahdi Fleifel nehmen die Friedensfilmpreisauszeichnung entgegen. Foto: IPPNW

Der Dokumentarfilm "A World Not Ours" von Mahdi Fleifel ist mit dem 28. Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgezeichnet worden. Der Preis ist weltweit der einzige Friedenspreis, der auf einem A-Filmfestival verliehen wird. Er steht unter Schirmherrschaft der IPPNW und wird getragen von der Friedensinitiative Zehlendorf, der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Internationalen Auschwitz Komitee und der IPPNW. mehr

Die erwartete Abrüstung fällt flach

Barack Obama hat seine Rede zur Lage der Nation nach dem nordkoreanischen Atomtest geändert.

Barack Obama wollte in seiner "Rede zur Lage der Nation" eine Reduzierung der US-Atomwaffen auf 1.000 bis 1.100 ankündigen. Das hatte die New York Times vorab berichtet. Doch die geplante Ankündigung ist aus der Rede verschwunden. Stattdessen wiederholte Obama nur sein Vorhaben, die Verhandlungen mit Russland über Abrüstung fortsetzen zu wollen. Man kann nur vermuten, dass der nordkoreanische Führer Kim Jong Un daran schuld ist. Denn der Atomtest zielte auf Obama - und der amerikanische Präsident hat darauf berechenbar reagiert: mit Stärke. Da passt Abrüstung nicht ins Bild.

IPPNW fordert erneut Atomteststopp

Operationsraum bei der CTBTO, Foto: CTBTO, Creative Commons

Nordkorea hat am 12. Februar erneut einen Atomtest durchgeführt. Die CTBTO in Wien, die als zuständige Organisation den Atomteststoppvertrag durch ein weltweites System von Überwachungsstationen kontrolliert, hat seismische Aktivitäten in gleicher Stärke wie bei vorherigen Tests bestätigt. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt seit ihrer Gründung jegliche Atomtests und fordert das sofortige Inkrafttreten des umfassenden Atomteststoppvertrags. mehr

Atomwaffenmodernisierung an der Fiskalklippe

Allein 369 Millionen US-$ für das Jahr 2013 kostet die Atomwaffenmodernisierung.

Abrüstungsbefürworter der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ hatten Außenminister Guido Westerwelle Ende Januar in einem Offenen Brief aufgefordert, sich auf der Münchener Sicherheitskonferenz gegenüber den USA für einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen. Zudem solle er die Modernisierung der in Europa stationierten, nicht-strategischen B61-Nuklearwaffen thematisieren. Angesichts der drohenden Fiskalklippe findet in den USA derzeit eine Diskussion über die Bewilligung der Gelder für die Modernisierung dieser Bomben statt. mehr

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