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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 04.06.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

vor einer Woche berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass sich der Kleinwaffenexport der Bundesregierung gegenüber dem Vorjahr verdoppelt hat. Die Bundesregierung hat Genehmigungen für die Ausfuhr von Kleinwaffen und Kleinwaffenteilen im Wert von 76,15 Millionen Euro erteilt. Diese schockierende Nachricht machte den internationalen IPPNW-Kongress "Zielscheibe Mensch" zu den gesundheitlichen und sozialen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels zu einem hochaktuellen Ereignis. Über den Kongress wurde medial breit berichtet, vor allem regional, aber auch überregional. Besonders erfreulich war die Berichterstattung im ZDF-Morgenmagazin am 30. Mai 2013 mit einem Interview mit unserem Kongresspräsidenten Helmut Lohrer.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Frieden und Freiheit lassen sich nicht mit Waffen erzwingen

IPPNW-Kongress „Zielscheibe Mensch“ zu den sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels

Mit dem IPPNW-Kongress „Zielscheibe Mensch“ zu den sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels fand erstmals ein internationaler Kleinwaffenkongress in einer Region statt, in der die Waffen produziert werden. Aus Europa, Australien, Südostasien, dem Vorderen Orient bis hin zu Afrika, Nord- und Lateinamerika reisten etwa 300 TeilnehmerInnen aus 25 Ländern an. International anerkannte Experten referierten zu den globalen Folgen des Kleinwaffenhandels und den konkreten Auswirkungen für die betroffenen Menschen, vor allem im globalen Süden. Lesen Sie weiter

30 Mediziner aus aller Welt demonstrieren vor der Walther Waffenfabrik in Ulm

IPPNW-Fahrradtour gegen Kleinwaffenhandel

Im Rahmen einer mehrtägigen Fahrradtour gegen den Kleinwaffenhandel, protestierten am 27. Mai 2013 30 Mitglieder der IPPNW vor der Ulmer Waffenfabrik der Carl Walther GmbH. Deutsche Kleinwaffenexporte haben sich in diesem Jahr zum Vorjahr verdoppelt. Walther ist eine von Deutschlands wichtigsten Produzenten von Kleinwaffen, mit denen in Krisengebieten rund um den Globus Menschenrechtsverletzungen begangen und Zivilisten verwundet und getötet werden. mehr

Rhythm beats Bombs

Rhythm beats Bombs

In Büchel/Südeifel sind die letzten ca. 20 in Deutschland verbliebenen Atombomben der USA stationiert. Im Koalitionsvertrag von 2009 heißt es, die Bundesregierung werde sich für den Abzug dieser Atomwaffen einsetzen. Die tatsächliche Politik der Bundesregierung aber steht dazu im krassen Widerspruch: Im Mai 2012 gab sie dem Verlangen der USA nach Modernisierung der in Büchel gelagerten Atomsprengköpfe nach – nun ist der Bau neuer Bomben geplant. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich an ihr ursprüngliches Versprechen zu halten und sich  darüber hinaus für ein Verbot aller Atomwaffen einzusetzen und rufen am 11./12. August 2013 zu Protest-Aktionen am Atomwaffenstandort Büchel auf.  mehr

Innenminister verbummeln Katastrophenschutz-Verbesserungen

IPPNW-Dekontaminationsstation in Hildesheim am 9.3.2013 anlässlich der Demonstrationen zum 2. Fukushima Jahrestag: Der Ernstfall wird simuliert.

Anlässlich der Innenministerkonferenz in Hannover kritisierte die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW die Verzögerung der dringend notwendigen Verbesserung der „Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz“ seitens der dafür verantwortlichen Innenminister der Länder. Unter anderem verwiesen sie auf nicht erforderliche, langwierige  neue Wahrscheinlichkeitsberechnungen für den Eintritt eines Atomunfalls. Eine Arbeitsgruppe „Fukushima“ der Länder verbrachte rund zwei Jahre damit, den „derzeitigen Ist-Stand der Katastrophenschutzplanungen“ zu erheben. mehr

Minister soll gefährlichen Plutonium-Einsatz im AKW Brokdorf stoppen

Atomkraftwerke, in denen MOX-Brennelemente eingesetzt werden, müssen sofort außer Betrieb genommen werden. Foto: cephir, Flickr

Nach dem Brand auf dem mit radioaktiven Stoffen beladenen Containerschiff "Alantic Cartier" in Hamburg und dem geplanten Transport von plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen durch Hamburg hat die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW den schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck vor dem weiteren MOX-Einsatz im Atomkraftwerk Brokdorf gewarnt. Hintergrund ist die Kritik des MOX-Spezialisten Wolfgang Faber, der bei der E.On Kernkraft GmbH als Leiter für den Einsatz von Brennelementen verantwortlich ist. Das eindeutige Votum des Brennelement-Spezialisten wird allerdings vom Vorstandsvorsitzenden der E.On AG, Johannes Teyssen, ignoriert. mehr

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