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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 2.08.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

der Countdown läuft, nur noch 7 Tage bis zum großen musikalischen Happening „Abrüstungsinstrumente - Rhythm beats Bombs” am Atomwaffenstandort Büchel. Mit einem breiten Spektrum toller Musik, Kunst und vielen kreativen Ideen werden FriedensaktivistInnen den Fliegerhorst belagern und damit ein deutliches Signal der Zivilgesellschaft an die Politik aussenden: Die Atomwaffen müssen weg! Büchel ist ein Schlüssel zur weltweiten Abrüstung und die neue Bundesregierung sollte dabei eine treibende Kraft werden. Alle Informationen rund um das Happening, das Programm und auch eine Mitfahrbörse sind jetzt online: Schauen Sie rein unter atomwaffenfrei.de/buechel. Und schauen Sie morgen mal in die Süddeutsche Zeitung oder die taz. Dort sind nicht zu übersehenden Anzeigen geschaltet „Meine Wahl: atomwaffenfrei.jetzt“.

Sehen wir uns in Büchel? Das sollten Sie nicht verpassen!

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Büchel: Das Programm

Um fünf vor zwölf (dem aktuellen Stand der Doomsday Clock) starten die Protestaktionen vor dem Haupttor des Fliegerhorstes Büchel mit einem Auftaktkonzert der LEBENSLAUTE. Danach bewegen sich die Menschen gegen 14 Uhr zu den weiteren Toren. Nach dem Auftakt heißt es dann abtanzen für den Frieden! Ganz nach dem Motto „Rhythm beats bombs“ werden verschiedene Bands am Haupttor auftreten. Mit dabei sind u.a Nina Hagen, Wareika, Guaia Guaia, Klaus der Geiger, Die üblichen Verdächtigen und viele mehr. Zwischendurch und parallel zu den Konzerten wird es verschiedene bunte und kreative Aktionen geben.

IPPNW stellt Wahlprüfsteine vor

IPPNW Wahlprüfsteine 2013

Zur anstehenden Bundestagswahl regt die IPPNW ihre Mitglieder und Freundinnen und Freunde dazu an, Bundestags-KandidatInnen mit Anfragen zu Themen der IPPNW zu konfrontieren. Die „vorliegenden Fragen der IPPNW-Wahlprüfsteine“ sind eine Anregung, die IPPNW-Positionen zu Energiepolitik, Krieg und Frieden, Sozialer Verantwortung und Atomwaffen in das Bewusstsein der PolitikerInnen zu bringen. Nach der Wahl kann auf die Antworten Bezug genommen werden und die VolksvertreterInnen an ihre Versprechen erinnert werden.

IPPNW-Faltblatt zur Energiewende

IPPNW Faltblatt "Was ist sicher, preiswert und fördert den Frieden?"

Im Bundestagswahljahr 2013 wendet sich die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW mit einem Energiefaltblatt an die Bürgerinnen und Bürger. Das 8-seitige Faltblatt "Was ist sicher, preiswert und fördert den Frieden?" mit einer Auflage von 250.000 Exemplaren wirbt für eine dezentrale Energiewende in der Hand von Bürgern und Kommunen. Mehr lesen

108 Städte zeigen Flagge für eine atomwaffenfreie Welt

Flaggentag 2013

108 Städte zeigten am 8. Juli 2013 Flagge für eine atomwaffenfreie Welt, darunter die Landeshauptstädte Hannover, Kiel, Potsdam, Schwerin und Stuttgart. Atomwaffen sind unbenutzbar, unmoralisch und illegal. Die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen sind grundsätzlich völkerrechtswidrig. Das stellte der Internationale Gerichtshof am 8. Juli 1996 in einem Rechtsgutachten im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen fest. Für das Bündnis Mayors for Peace, dem weltweit mittlerweile 5.664 Städte in 157 Ländern beigetreten sind und das allein in Deutschland mehr als 400 Mitglieder zählt, bot das Datum Anlass, vor den Rathäusern eine eigens gestaltete Fahne zu hissen. Die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ unterstützte den Flaggentag lokal durch Gruppen der Friedensbewegung.

Willkürliche Feststellung des Alters beenden

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) werden bei der Erstaufnahme in Bayern systematisch älter gemacht. Das hat eine Gruppe von sieben Ärztinnen und Ärzten, darunter IPPNW-Mitglieder, nach ihrer Besichtigung der Erstaufnahmeeinrichtung für UMF in der Bayernkaserne erklärt. „Wir halten diese offensichtlich übliche Art der Problemlösung, bei der unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach einer kurzen Inaugenscheinnahme von Amts wegen für volljährig erklärt werden, für eine unglaubliche und untragbare Behördenwillkür“, erklärt der Kinder- und Jugendarzt Dr. Thomas Nowotny aus Stephanskirchen. „Eine stichprobenhafte Fallerhebung bei der Regierung von Oberbayern ergab 29 Betroffene an nur drei Tagen. Damit ist zu befürchten, dass jeden Monat weit über 200 unbegleitete Jugendliche für erwachsen erklärt und damit ihrer Chance auf Jugendhilfe, Schul- und Berufsausbildung beraubt werden,“ so Nowotny. Mehr lesen

Friedensorganisationen befürworten EU-Leitlinien zu Verträgen mit Israel

Angesichts der formellen Vorbereitung neuer Friedensgespräche zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde und der israelische Regierung heben drei deutsche friedenspolitische Nichtregierungsorganisationen die zukünftige positive Rolle der Leitlinien der EU vom 19. Juli 2013 hervor, die die von Israel besetzten Gebiete von Förderung ausschließen. Kritisch werten sie die fortgesetzte Zulassung der Importe von Siedlungsprodukten in die EU. Dies trage zur Unterstützung und Aufrechterhaltung der Siedlungen bei und laufe dem Ziel der Leitlinien zuwider. Mehr lesen

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