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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 29.10.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Syrien hat die geforderte Auflistung seiner Chemiewaffen und einen detaillierten Plan für deren Zerstörung vorgelegt. Positiv ist auch, dass inzwischen ein Termin für die geplante Syrien-Friedenskonferenz am 23./24. November 2013 feststeht. Doch weder Assad noch Syriens Nationale Koalition scheinen ernsthaft an Verhandlungen interessiert zu sein. Bisher ist zudem nicht vorgesehen, die innersyrische Opposition an der Konferenz zu beteiligen. Das kritisierten Mouna Ghanem und Louay Hussein von der syrischen gewaltfreien Bewegung "Den Syrischen Staat aufbauen", die vom 16.-18. Oktober 2013 auf Einladung der IPPNW zu Gast in Berlin waren. Sie haben sich mit Vertretern des Auswärtigen Amtes, der Stiftung Wissenschaft und Politik und der Berghof-Stiftung sowie JournalistInnen getroffen. Die IPPNW-Podiumsdiskussion zum Thema "Perspektiven für Frieden in Syrien" am 16. Oktober 2013 in der Urania war mit über 100 TeilnehmerInnen sehr gut besucht. Hören Sie die Zusammenfassung auf Radio Eins. (mp3-Datei)

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Atomare Akzeptanz

Protestaktion vor dem Auswärtigen Amt, Foto: ICAN Deutschland

Deutschland hat sich am 21. Oktober 2013 in der UNO-Generalversammlung erneut geweigert, den Einsatz von Atomwaffen unter allen Umständen zu verurteilen. 124 Staaten haben eine entsprechende Erklärung unterzeichnet. Die internationale Kampagne gegen Atomwaffen (ICAN Deutschland) und die deutsche Sektion der IPPNW fordern die deutsche Bundesregierung auf, sich endlich für ein internationales Verbot von Atomwaffen einzusetzen. mehr

Wer B- und C-Waffen verbietet, kann auch A-Waffen ächten

Chemiewaffenopfer im Iran. Foto: IPPNW

Die deutsche Sektion der IPPNW, Friedensnobelpreisträger von 1985, begrüßt die Entscheidung des Nobelpreiskomitees, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) auszuzeichnen „Das Verbot von Chemiewaffen ist eine Errungenschaft der internationalen Zivilgesellschaft und der Diplomatie, ebenso wie das Verbot biologischer Waffen. Jetzt ist es an der Zeit, dass Atomwaffen aufgrund ihrer katastrophalen humanitären Folgen ebenfalls verboten und vernichtet werden“, erklärt Xanthe Hall, Abrüstungssprecherin der IPPNW. mehr

Das Geschäft mit der Massenvernichtung

Die Deutsche Bank ist in Deutschland Nummer Eins bei der Finanzierung von Atomwaffenherstellern.

Die Deutsche Bank ist in Deutschland Nummer Eins bei der Finanzierung von Atomwaffenherstellern. Das geht aus der am 10. Oktober 2013 veröffentlichten Studie „Don´t Bank On The Bomb“ der Anti-Atomwaffenkampagne ICAN und IKV pax christi hervor. Die Studie nennt insgesamt 298 Finanzdienstleister aus 30 Ländern, die in Unternehmen investieren, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme entwickeln, produzieren oder warten. Dazu gehören u.a. Raketen, Bomber und U-Boote. Weltweit investieren Finanzinstitute in einer Größenordnung von 235 Mrd. Euro ($314 Mrd.) in 27 Hersteller dieser nuklearen Massenvernichtungstechnik. Mehr lesen

Schmutziges Geschäft mit dem Uranabbau

Experten besichtigen das Uranabbaugebiet in der Region Bahi in Tansania. Foto: Dirk Seifert /www.umweltfairaendern.de

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) warnen vor den verheerenden Folgen der gesamten nuklearen Kette für Gesundheit und Umwelt. ExpertInnen aus Medizin und Wissenschaft aus vierzehn Nationen und allen fünf Kontinenten trafen sich am Wochenende auf einer Konferenz in Dar Es Salaam in Tansania. Sie beschäftigten sich mit den Gesundheitsschäden und der Verarmung der Bevölkerung, den Umweltzerstörungen und der Verletzung von Bürgerrechten durch die Ausbeutung der Uranvorkommen.

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