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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 27.09.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

die internationale Ärzteorganisation "International Physicians for the Prevention of Nuclear War" (IPPNW) hat am 17. September in Berlin ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Mit Gästen aus den USA und Russland haben wir an die Erfolge unseres Wirkens erinnert, Rückschau gehalten und Rezepte fürs Überleben präsentiert. In gut zwei Wochen steht ein weiteres IPPNW-Highlight bevor: Vom 14. bis 15. Oktober findet in Erlangen der IV. Internationale IPPNW-Kongress "Medizin und Gewissen - Medizingeschichte, Menschenrechte, Gesundheitswesen" statt. Erfahren Sie mehr über das Programm und die ReferentInnen und melden Sie sich online an!

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

30 Jahre IPPNW

Mit einem Symposium und einem Benefizkonzert beging die deutsche Sektion der "Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs" am 17. und 18. September in Berlin ihr 30. Jubiläum. "Wir errangen öffentliche Aufmerksamkeit durch unsere moralische Autorität, durch unsere einschlägige wissenschaftliche Kompetenz und unser fachlich fundiertes politisches Engagement", erinnerte IPPNW-Gründungsmitglied Prof. Horst-Eberhard Richter in seiner Rede an die Anfänge der deutschen IPPNW-Sektion.  Lesen Sie mehr...

Im Widerspruch zum UN-Menschenrechtsausschuss

Die diplomatischen Spannungen zwischen der Türkei und Israel, die der UN-Bericht zum israelischen Angriff auf die Mavi Marmara ausgelöst hat, verschärfen sich weiter: Jetzt hat der türkische Geheimdienst der Staatsanwaltschaft die Daten von 174 israelischen Soldaten übergeben, die an dem Sturm auf die Gaza-Hilfsflotte im Mai 2010 beteiligt gewesen sein sollen. Die IPPNW weist aus diesem Anlass auf die deutliche Diskrepanz zwischen dem "Palmer-Report" der Vereinten Nationen zum israelischen Angriff auf die Gaza-Flottille und dem Bericht des UN-Menschenrechtsausschusses hin. mehr

Fukushima mahnt: Bevölkerung schützen

Ein Bündnis von Anti-Atom-Initiativen hat die Forderung der 60.000 Demonstranten am 19. September in Tokio nach einem Ende der zivilen Nutzung der Atomenergie in Japan unterstützt. Sechs Monate nach dem Atom-Gau verweigert die japanische Regierung den Menschen im Unglücksgebiet von Fukushima immer noch dringend benötigte Hilfe. Bis heute existiert kein staatliches Evakuierungsprogramm für Japaner, die weiter als 20 Kilometer vom havarierten Reaktor entfernt leben. mehr

Terror mit Terror vergolten

Die terroristischen Anschläge des 11. September waren nicht der Grund, sondern der Auslöser einer desaströsen Kaskade kriegerischer Gewalt. Der Tod von etwa 3.000 Menschen in den USA hat die ganze Welt erschüttert und war der Ausgangspunkt eines "Kriegs gegen den Terror", der ganze Länder wie Afghanistan und Irak mit Tod und Zerstörung überzog. Das internationale Recht ebenso wie die individuellen Menschenrechte wurden zunehmend zur Makulatur. Abu Ghraib und Guantanamo sind Orte, in denen Macht-Willkür und grausame Missachtung jeder Menschenwürde vor der Weltöffentlichkeit offenbar wurden. mehr 

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