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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 28.02.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

nächste Woche findet im Vorfeld des dritten Fukushima-Jahrestages die internationale Tagung "Folgen von Atomkatastrophen für Natur und Mensch" vom 4.-7. März 2014 in Arnoldshain bei Frankfurt a.M. statt. Wer auf der Tagung nicht mit dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die investigative japanische Journalistin Oshidori Mako auf einer Vortragsveranstaltung am 3. März 2014 in Berlin, am 7. März 2014 in Stuttgart, am 9. März 2014 auf der Demonstration in Neckarwestheim, am 11. März 2014 in Groß-Gerau oder am 12. März 2014 in Frankfurt a.M. zu erleben. Details unter:  www.tschernobylkongress.de

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

P.S.: Bis zum 5. März 2014 können Sie zudem noch mit mindestens 25 Euro unsere Fukushima-Anzeige unterstützen, die voraussichtlich am 8. März 2014 in der Süddeutschen Zeitung erscheinen wird.

 

"Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen"

Aktionstag gegen Rüstungsexporte am 26.2.2014. Foto: Dominik Butzmann

Mit Panzerattrappen, Chorgesang und Transparenten demonstrierten Repräsentantinnen und Vertreter der Kampagne  „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ am 26. Februar 2014 in Berlin vor dem Reichstag für die Forderung nach einem grundsätzlichen Verbot von Rüstungsexporten in Artikel 26,2 des Grundgesetzes. 95.000 Unterschriften für eine entsprechende Klarstellung im Grundgesetz wurden bereits am Vortag (25. Februar 2014) an Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn übergeben.  Mehr

95.000 Unterschriften gegen Rüstungexporte

Die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" übergibt 95.000 Unterschriften gegen Rüstungsexporte an Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn. Foto: IPPNW

Vertreter der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ haben am 25. Februar 2014 95.000 Unterschriften gegen Rüstungsexporte an Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn übergeben. Die Kampagne, zu deren Trägerorganisationen die IPPNW gehört, mobilisiert seit 2011 für den Stopp des Waffenhandels und sammelte Unterschriften für eine Klarstellung im Grundgesetz. In Artikel 26.2 GG soll explizit ein grundsätzliches Verbot von Rüstungsexporten benannt werden. Edelgard Bulmahn sagte den Friedensvertretern ihre Unterstützung für eine deutliche Reduzierung deutscher Rüstungsexporte zu. Allerdings glaube sie nicht, dass für dieses Ziel eine Grundgesetzänderung notwendig sei. 

Mexiko-Konferenz: Die Schrecken der Bombe

IPPNW-Delegierte auf der Abrüstungskonferenz in Nayarit. Foto: ICAN, Flickr

Im sonnigen Nayarit an der mexikanischen Pazifikküste wurde Mitte Februar über das Undenkbare nachgedacht. Was würde geschehen, wenn eine Atomwaffe abgeworfen wird? Oder es gar zu einem Atomkrieg kommt? Besteht diese Gefahr überhaupt noch? Die mexikanische Regierung hatte Wissenschaftler und Mitarbeiter humanitärer Hilfsorganisationen und der UNO, Ärzte und Militärexperten eingeladen, um Regierungsvertretern von 146 Staaten Antworten auf diese Fragen zu geben. Die Erkenntnisse waren erschreckend.  

"We Come as Friends" gewinnt 29. Friedensfilmpreis

Der 29. Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin geht an "We Come as Friends" des österreichischen Regisseurs Hubert Sauper. Foto: Stephan Roehl

Der 29. Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin geht an "We Come as Friends" des österreichischen Regisseurs Hubert Sauper. Der österreichische Filmemacher Hubert Sauper fliegt mit einem selbstgebauten Kleinflugzeug nach Afrika, ins Epizentrum eines Konfliktes: in den Sudan. Bei jeder seiner vielen Landungen begegnet er Menschen, die Akteure in einer für den Kontinent exemplarischen Situation sind. mehr

Für eine Zukunft ohne Rüstung und Krieg

Protest gegen Münchner Sicherheitskonferenz, Foto: Mediaparker, Flickr

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW warnte anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz  eindringlich vor einer Politik, die, geleitet von dem harmlos klingenden Begriff der "erweiterten Sicherheit", auch die Sicherung von Handels- und Rohstoffinteressen mit militärischen Mitteln verfolgt. Der dort erkennbare Vorrang des Militärischen habe weitere Aufrüstung, Waffenlieferungen und die Entwicklung neuer Waffensysteme zur Folge. mehr

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