Online-Version anzeigen

IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 1.11.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

die Kampagne Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! ist seit ihrem Start im Mai 2011 auf ein Bündnis von über achtzig Organisationen gewachsen. Die IPPNW hat die Rüstungsexport-Kampagne von Beginn an unterstützt. Anlässlich der diesjährigen Friedensdekade unter dem Motto "Gier. Macht. Krieg" hat Prof. Dr. Margot Käßmann die Schirmherrschaft über die Kampagne übernommen. Am Donnerstag findet eine Pressekonferenz mit der Schirmherrin statt.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Rüstungsexporte verhindern Frieden

"Rüstungsexporte sind kontraproduktiv für das Bemühen, Konflikte zu deeskalieren. Sie stehen für mich im Widerspruch zum christlichen Auftrag, Frieden zu schaffen. Gerechtigkeit und Frieden gehören unmittelbar zusammen. Ich bin seit den Aktionen der Friedensbewegung in den Achtziger Jahren und dem konziliaren Prozess in Vancouver 1983 gegen Rüstungsexporte eingetreten. Beim Waffenhandel zeigen sich immer wieder die ganzen Widersprüche: Wir beklagen die Kriege der Welt und wollen für Frieden eintreten, und gleichzeitig verdient unsere Volkswirtschaft daran. Das ist doch absurd!", erklärt Margot Kässmann ihre Beweggründe, die Schirmherrschaft der Kampagne "Aktion Aufschrei. Stoppt den Waffenhandel" zu übernehmen. Erfahren Sie mehr über die Kampagne

Türkische Ärztin erhält Preis für medizinische Friedensarbeit

Die mutige Gerichtsmedizinerin, Hochschullehrerin und Präsidentin der Menschenrechtsstiftung Türkei Prof. Dr. Sebnem Korur Fincanci hat den Preis für medizinische Friedensarbeit erhalten. Der Preis ist im Rahmen des IV. internationalen IPPNW-Kongresses "Medizin und Gewissen" am 14. Oktober erstmals vergeben worden und mit 3.000 Euro dotiert. Stifter des International Medical Peace Awards sind die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und das Internationale Netzwerk "Medical Peace Work". mehr

Medizingeschichte, Menschenrechte, Gesundheitswesen

Vor 65 Jahren begann der Nürnberger Ärzteprozess. Die Auseinandersetzung mit der Medizin im Nationalsozialismus und ihren Auswirkungen prägte von Anfang an das Selbstverständnis der Kongressreihe "Medizin und Gewissen". Am 14. und 15. Oktober fand in Erlangen der IV. Internationale IPPNW-Kongress mit 30 ReferentInnen und 300 TeilnehmerInnen statt. Der bekannte Historiker und internationale Experte für medizinische Verbrechen im Nationalsozialismus Prof. Dr. Paul Weindling von der Oxford Brookes University sprach über die Opfer nationalsozialistischer Menschenversuche und erzwungene Forschung. mehr

Iran: Warnung vor militärischer Eskalation

Die IPPNW hat sich besorgt über die erneuten Kriegsdrohungen nach dem angeblichen Mordanschlagsversuch auf den saudiarabischen Botschafter in den USA geäußert. "Für uns ist keinerlei Nutzen und damit kein plausibles Motiv eines solchen Mordanschlages für den Iran erkennbar. Im Gegenteil: Nutzen würde er ganz offensichtlich nur denjenigen Kräften, die seit langem auf einen Krieg gegen den Iran drängen und bereits wiederholt damit gedroht haben", erklärte Christoph Krämer, Vorstandsmitglied der IPPNW. mehr 

Atomwaffen ächten

Drei wichtige Jahrestage erinnerten vom 10. bis 12. Oktober an die bleibende globale Bedrohung durch Atomwaffen. Der Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen – bei uns anfangen", dem 50 Organisationen und Gruppen angehören, fordert anlässlich dieser Jahrestage erneut, Verhandlungen eines Vertrags zur Ächtung von Atomwaffen – ähnlich der Bio- und Chemiewaffenkonvention. mehr

Newsletter

Abbestellen / Ändern