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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 28.05.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

überlagert von den Nachrichten über die Europawahl hat Papst Franziskus am vergangenen Wochenende das Heilige Land besucht. In Bethlehem machte er sich für den Frieden in Nahost stark und lud Palästinenserpräsident Abbas und Israels Staatspräsident Peres zum Friedensgebet in den Vatikan ein. Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern habe dramatische Folgen, er führe zu "Unsicherheit, zur Verweigerung der Rechte, zu Isolierung und Auswanderung ganzer Gemeinden und zu Not und Leiden aller Art", beklagte der Papst. Sein vom offiziellen Programm abweichendes Gebet an der Mauer war ein starkes politisches Signal. Mitglieder der deutschen Sektionen von IPPNW und pax christi haben vom 29. April bis 10. Mai 2014 an einer von Begegnungsfahrt Palästina-Israel teilgenommen. Lesen Sie den Kommentar von Dr. Sabine Farrouh auf Huffingtonpost.de

Mit freundlichen Grüßen
Angelika Wilmen

Friedensprojekt in der Westbank durch israelische Bulldozer teilweise verwüstet

"Wir weigern uns, Feinde zu sein", Motto des Friedens- und Begegnungszentrums "Tent of Nations", Foto: Wilmen, IPPNW

Die deutsche Sektion der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst bestürzt über die Zerstörung von über 1.500 Apfel - und Aprikosenbäumen und Weinstöcken durch israelische Bulldozer auf dem Grundstück des "Tent of Nations" südlich von Bethlehem. Im Rahmen des IPPNW-Studierenden-Austausch-Programms  "famulieren & engagieren" schickt die IPPNW seit Jahren Medizinstudierende zur Sozialfamulatur auf den Weinberg von Daoud Nassar. In einem Brief an den israelischen Botschafter in Berlin Yakov Hadas bittet die IPPNW um eine Aufklärung des Vorfalls vom 19. Mai 2014. Lesen Sie mehr

Dialog, Ausgleich und Abrüstung statt Aufrüstung

Unbemanntes Flugzeug General Atomics MQ-9 Reaper, früher Predator B, Foto: US-Airforce, Paul Ridgeway

Die IPPNW hat anlässlich der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA) ihre Forderung nach einem internationalen Verbot bewaffneter Drohnen erneuert. Die IPPNW kritisiert vor allem die Nutzung bewaffneter Drohnen. Die steigende Zahl extra-legaler Tötungen mit Drohnen ist ein Vorgehen, das gegen internationales Recht verstößt. Bei der ILA, einer der weltgrößten Verkaufsmessen für militärische Fluggeräte, werden diverse unbemannte militärische Flugobjekte kritiklos beworben. mehr

IPPNW lehnt Teilnahme an "Atomendlager-Kommission" ab

Roman Dolgov. Mitglied der russischen IPPNW-Sektion

Die IPPNW lehnt eine Teilnahme an der vom Bundestag beschlossenen Kommission zur „Endlagerung“ hochradioaktiver Abfälle ab. Bei dem Gremium, das morgen seine Arbeit aufnimmt, fehle die geforderte Bürgerbeteiligung. "Inhaltliche Vorfestlegungen, wie sie in der politischen Besetzung der Kommission, in der Frage des Standortauswahlgesetzes sowie in der Errichtung eines Bundesamtes für kerntechnische Entsorgung bereits in kleinem Kreise gefallen sind, machen uns misstrauisch gegenüber den politischen Absichten der Akteure", heißt es in der Stellungnahme des IPPNW-Vorstandes. Lesen Sie mehr

Verursacherprinzip hat auch für die Atomindustrie zu gelten

Das Verursacherprinzip muss auch für die Atomindustrie gelten.

Die Ärzteorganisation IPPNW wirft den Atomkraftwerksbetreibern RWE, E.ON und EnBW vor, sich aus der Verantwortung stehlen zu wollen. „Für die Hinterlassenschaften des jahrzehntelangen Atomkraftwerksbetriebs sind selbstverständlich die Verursacher und Profiteure verantwortlich“, erklärt IPPNW-Experte Henrik Paulitz. Die Atomindustrie könnte mit ihrem Vorstoß möglicherweise einen Verstoß gegen EU-Recht provozieren, so Paulitz unter Verweis auf Artikel 174 des EU-Vertrages, in dem das Verursacherprinzip als Grundsatz der Umweltpolitik festgeschrieben ist. mehr

Die Waffen müssen schweigen: Mehr Aktionen für Frieden sind notwendig

Nickolay Vinokurov / Shutterstock.com

Die Situation in der Ukraine ist mehr als kritisch. Eine Dynamik hin zu Krieg – auch über die Grenzen der Ukraine hinaus – scheint in Gang geraten zu sein. Die Kooperation für den Frieden, ein Dachverband der Friedensbewegung, dem mehr als 50 friedenspolitische Organisationen und Initiativen angehören, fordert die Akteure in Ost und West auf, alles zu vermeiden, was die Situation in der Ukraine weiter verschärft. Lesen Sie mehr

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