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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 27.06.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

heute, am Vorabend des 100. Jahrestags des Attentats auf den Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo, wird die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst an einer Diskussionsveranstaltung des Stuttgarter Netzwerks “100 Jahre Erster Weltkrieg" teilnehmen. In der Diskussionsrunde in Stuttgart soll mit kritischem Blick des Ersten Weltkriegs gedacht, Denkanstöße geliefert und nach Konsequenzen für eine Friedenspolitik im Zeitalter der Globalisierung gefragt werden.
Die Stadt Sarajevo war kürzlich Gastgeber des International Peace Events, ein großes internationales Friedensereignis mit über 2.500 FriedensaktivistInnen aus 32 Ländern, mehr als 200 Workshops und Roundtables, vielen kulturellen Aktivitäten sowie einem mehrtägigen Jugendcamp, an dem sich Mitglieder der IPPNW beteiligt haben. Eine Dokumentation finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Uranabbau: Enorme Schäden für Mensch und Umwelt

Bergführung im Besucherbergwerk "Schacht 15IIb - Markus Semmler" einer ehemaligen Abbaustätte der Wismut, Foto: Xanthe Hall, IPPNW

Die IPPNW fordert den Uranbergbau weltweit zu beenden, die Minen still zu legen und massiv in die Renaturierung und Rehabilitation der strahlenverseuchten Landschaften zu investieren, um weitere gesundheitliche Schäden für die Bevölkerung abzuwenden. Mediziner, Wissenschaftler und Umweltexperten hatten sich vergangenes Wochenende auf Einladung der IPPNW, der Gesellschaft für Strahlenschutzund des Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg mit den Folgen des Uranbergbaus in Deutschland befasst. Lesen Sie mehr

Bundesregierung muss Flüchtlinge aus dem Irak aufnehmen

Irakische Frau aus Mosul mit ihrem Sohn im Garmava-Flüchtlingscamp. Foto: UNHCR, S. Baldwin

Laut UNO hat die Gewalt der ISIS-Miliz im Irak Hunderttausende zur Flucht gezwungen. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat die Bundesregierung am Weltflüchtlingstag aufgefordert, großzügig irakische Flüchtlinge aufzunehmen. Deutschland ist jetzt gefragt, den hilfesuchenden Menschen aus Syrien und dem Irak schnell und unbürokratisch zu helfen. mehr

IPPNW verlangt politischen Paradigmenwechsel

Bundespräsident Gauck auf der 50. Münchener Sicherheitskonferenz, Foto:Tobias Kleinschmidt - www.securityconference.de

Die Forderung des Bundespräsidenten nach einer größeren Bereitschaft Deutschlands zu Militäreinsätzen weist in die falsche Richtung, kritisiert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW. Stattdessen sei ein politischer Paradigmenwechsel notwendig hin zu ziviler Konfliktbearbeitung. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk vom Wochenende hatte Gauck militärische Interventionen damit gerechtfertigt, dass Deutschland an der Seite der Unterdrückten stehen und für Menschenrechte kämpfen müsse. Lesen Sie mehr

SPD soll Modernisierung von Atomwaffen ablehnen

Protest gegen Atomwaffenmodernisierung in Büchel, 2013. Foto: IPPNW, Staudte

Die deutsche IPPNW-Sektion, die Kampagnen „atomwaffenfrei.jetzt“, ICAN und „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“ sowie das Netzwerk „Kooperation für den Frieden“ haben einen offenen Brief an den SPD-Fraktionsvorstand veröffentlicht. Darin wird die SPD aufgerufen, „dezidiert Stellung zu beziehen gegen die Stationierung neuer Atombomben in Deutschland“. mehr

Scheinbare Sicherheit, nur auf dem Papier

Atomkraftwerk Gundremmingen, Radioaktive Belastung Erwachsene auf Basis der Daten des Bundesamtes für Strahlenschutz, Grafik: IPPNW

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die von der Strahlenschutzkommission (SSK) vorgelegten neuen Katastrophenschutzrichtlinien, die bei der Innenministerkonferenz in Bonn beschlossen werden sollten. „Die Ausweitung der Evakuierungszone innerhalb von 24 Std. von 10 auf 20 Kilometer greift aus strahlenmedizinischer Sicht viel zu kurz“, so die ehemalige Vorsitzende der IPPNW, Dr. med. Angelika Claußen. Für die Ärzteorgansation sind die Empfehlungen nichts als ein Papiertiger. Lesen Sie mehr

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