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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 28.10.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Kriege breiten sich weltweit in einer immensen Geschwindigkeit aus. Mit dem Krieg in der Ukraine kehren sie auch nach Europa zurück. Hunderttausende Tote und Verwundete, Millionen Flüchtlinge, noch mehr Hunger und Armut sind die dramatischen Folgen von Kriegen. 1,7 Billionen Dollar werden 2014 weltweit für die Rüstung ausgegeben. Die Bundesregierung beteiligt sich aktiv an dieser militaristischen Politik. Die Friedensbewegung will sich der "Logik des Krieges" entgegenstellen und plant einen "Friedenswinter 2014/2015". Vom 8. bis 13. Dezember 2014 findet eine Aktionswoche statt mit dezentralen Demonstrationen am 13. Dezember 2014. Die IPPNW gehört zu den Unterstützerorganisationen. Den Aufruf zum "Friedenswinter 2014/2015" können Sie hier herunterladen.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Deutschland verweigert Zustimmung zu UN-Resolution über Uranmunition

Einschusslöcher in einem irakischen Panzer weisen Radioaktivität auf. Foto: Naomi Toyoda

Die deutsche IPPNW-Sektion appelliert in einem Brief an das Auswärtige Amt, morgen in der UN-Generalversammlung für die Resolution zu den Folgen von Uranmunition zu stimmen. Nach Informationen der Internationalen Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW) plant Deutschland, im Bündnis mit Staaten wie Rumänien, Russland und der Ukraine, gegen die UN-Resolution zu stimmen. "Diese Position ist für uns Ärzte völlig unverständlich, da die Beweise für langfristige und schwerwiegende Gesundheitsschäden durch den Einsatz von Uranmunition inzwischen erdrückend sind", erklärt Dr. Angelika Claußen (IPPNW). mehr

Golden Misabiko – „Nuclear Free Future Award“-Preisträger – in Deutschland

Der diesjährige Preisträger des „Nuclear Free Future Award“ in der Kategorie „Widerstand“, Golden Misabiko.

Noch bis zum 29. Oktober 2014 befindet sich der diesjährige Preisträger des „Nuclear Free Future Award“ in der Kategorie „Widerstand“, Golden Misabiko, auf einer Vortragsreise in NRW und Osnabrück. Er wurde ausgezeichnet für sein Engagement gegen den Uranabbau in Afrika und die mit ihm einhergehenden Menschenrechtsverletzungen. Afrikanisches Uran wird bis heute auch in Deutschland bei Urenco in Gronau angereichert. mehr

155 Staaten warnen vor Atomkriegsgefahr

UN-Hauptquartier in New York, Foto: ICAN Deutschland

155 Staaten haben am 20. Oktober 2014 in einer Erklärung bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen vor der Gefahr eines Atomkriegs gewarnt. Der Einsatz nuklearer Waffen hätte "katastrophale humanitäre Auswirkungen", die "kein Staat und keine internationale Organisation bewältigen kann". Sie dürften deshalb "unter keinen Umständen" eingesetzt werden.. mehr

Milanrakete birgt gefährliche Langzeitrisiken

Die Verteidigungsministerin informiert sich in Hammelburg über den Stand der Ausbildung der kurdischen Soldaten. © Bundeswehr/Dana Kazda

Verteidigungsministerin von der Leyen muss den Export der radioaktiven Panzerabwehrrakete Milan zurücknehmen und die Waffe vollkommen aus dem Verkehr ziehen. Das fordern die ärztliche Friedensorganisation IPPNW und die deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen – ICBUW Deutschland. 30 Panzerabwehrwaffen vom Typ Milan mit insgesamt 500 Raketen zum Einsatz gegen den IS werden an die kurdische Regionalregierung geliefert. Die kurdischen Peschmerga üben zurzeit in Hammelburg die Handhabung der Waffe. Lesen Sie mehr

Kein erneuter Einsatz von Uranmunition im Irak

Bagdad März 2003, Foto: Naomi Toyoda

Laut US-Medien plant das Pentagon den Einsatz von zwölf A-10 Flugzeugen im Rahmen des Kampfes gegen die IS-Kämpfer im Nahen Osten. Diese Flugzeuge verfügen über eine 30-Millimeter-Bordkanone, die Geschosse aus Uranmunition abfeuern kann. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber der US-Regierung dafür einzusetzen, dass prinzipiell auf die Verwendung von Uranmunition verzichtet wird. Lesen Sie mehr

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