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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 02.12.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Kaum einer von ihnen hat aufgrund der Abschottungspolitik Europas eine Chance, in Deutschland eine sichere Zuflucht zu finden. Gleichzeitig machen die von Deutschland exportierten Kriegswaffen aber vor keinen Grenzen halt. Die ehemalige IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen hat vom 8. bis 17. Oktober 2014 Flüchtlingscamps um die kurdischen Städte Dohuk und Erbil besucht und schreibt in einem Gastbeitrag im Tagesspiegel über die Konfliktlage im Irak und die Dringlichkeit einer Aufstockung der deutschen Nothilfegelder. Vom 10.-13. Dezember 2014 laden wir Sie ein, Ihren Protest gegen Krieg und Gewalt im Rahmen des Friedenswinters auf die Straße zu tragen. Weitere Informationen zu den geplanten Demonstrationen finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

UN-Atomorganisation leugnet Wahrheit über Fukushima

Japanisches Mädchen mit den Bildern seiner Schilddrüsenuntersuchungen, Foto: Ian Thomas Ash

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages greift in seiner Bewertung des Berichts des UN-Ausschusses zur Untersuchung der Auswirkungen atomarer Strahlung (UNSCEAR) die Kritik der Ärzteorganisation IPPNW auf. In einem Infobrief des Wissenschaftlichen Dienstes werden einige der wesentlichen IPPNW-Kritikpunkte angeführt, wie beispielsweise die von den Atomstaaten beeinflusste Zusammensetzung des UNSCEAR-Ausschusses, die intransparente Datengrundlage, Betrugsfälle der Betreiberfirma TEPCO sowie den andauernden Austritt radioaktiver Stoffe aus den havarierten Reaktoren. mehr

Petition: Keine Waffen nach Nahost!

Protest gegen Rüstungsexporte vor dem Bundestag.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat eine restriktivere Rüstungsexportpolitik versprochen. Dennoch genehmigt er weiterhin Waffenexporte in Krisenregionen. Mehrere Friedensorganisationen - darunter IPPNW und pax christi haben zum Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk eine Online-Petition zum Waffenhandel mit allen Ländern des Nahen Ostens gestartet. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, den Handel mit Waffen, Rüstungsgütern und "Dual-Use"-Produkten mit allen Ländern des Nahen Ostens einzustellen, die am israelisch-palästinensischen Konflikt direkt beteiligt sind. mehr

Kohle gefährdet unsere Gesundheit

Braunkohle-Tagebau, Foto: Panthermedia

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Minister Barbara Hendricks und Sigmar Gabriel in einem Offenen Brief auf, sich für eine sukzessive Stilllegung von konventionellen Großkraftwerken einzusetzen. "Als Ärztinnen und Ärzte in sozialer Verantwortung machen wir Sie auf die gesundheitsrelevanten Folgen Ihrer energiepolitischen Entscheidungen aufmerksam. Die Abkehr von den ohnehin niedrigen CO2-Einsparzielen erscheint uns angesichts der Fülle an Erkenntnissen über die globalen Folgen des Klimawandels verantwortungslos und kurzsichtig", heißt es in dem Brief. mehr

Frisches Geld für strahlende Bomben

Die 3. Ausgabe der Studie "D´ont Bank on the Bombs" ist veröffentlicht.

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN stellt heute in Berlin die 3. Ausgabe der weltweiten Studie „Don´t Bank On The Bomb“ vor. Die von der niederländischen Organisation PAX verfasste Studie überprüft insgesamt 411 Finanzdienstleister aus 30 Ländern. Sie finanzieren Unternehmen, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme (Raketen, Bomber, U-Boote, etc.) herstellen, bzw. sind an diesen Unternehmen beteiligt. Lesen Sie mehr

Verantwortung für unser Land heißt: Nein zu Krieg und Konfrontation

Friedensfahnen und -symbole sollen den Friedenswinter 2014/2015 prägen. Foto: Arbeiterfotografie

Eine große Zahl Organisationen aus der Friedensbewegung mobilisieren gemeinsam gegen die weltweit zunehmenden Kriege und die weitere Aufrüstung. Zu ihnen gehören die IPPNW, pax christi, DFG-VK, viele lokale und regionale Initiativen und „Mahnwachen“. Sie rufen gemeinsam zu einem Friedenswinter 2014/2015 auf, mit einer Aktionswoche vom 8. bis 13. Dezember 2014 und dezentralen Demonstrationen am 13. Dezember 2014 in Berlin, Hamburg, Leipzig, Heidelberg, München und dem Ruhrgebiet. Bundesweiter Aktionshöhepunkt soll der 8. Mai 2015 werden, der 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs als Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus. Lesen Sie mehr

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