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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 27.03.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

vielleicht haben Sie es schon bemerkt? Unsere IPPNW-Homepage wurde neu gestaltet. Der neue Webauftritt soll die Seite übersichtlicher machen. Der Blick wird auf unsere Hauptrubriken Atomwaffen, Atomenergie, Frieden und Soziale Verantwortung gelenkt. Die Inhalte sind besser auffindbar und können leichter weiterverbreitet werden. Der neue Bereich von "Slidern" (Schiebe-Bildern) soll zur Teilnahme an Aktionen, Veranstaltungen und Kampagnen animieren und auf aktuelle politische Themen hinweisen. Wir hoffen, dass Ihnen die neue Seite gefällt und freuen uns über Ihr Feedback.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Opferzahlen des "Krieges gegen den Terror"

Nach dem Häuserkampf, Fallujah, Irak, Nov. 2004, Foto: Lance Cpl. James J. Vooris

Die Gesamtzahl der Todesopfer der Kriege in Afghanistan, Pakistan und dem Irak wird öffentlich erheblich unterschätzt. Sie liegt bei weit über einer Million Toten. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die am 19. März 2015 zeitgleich in Berlin, Washington und Ottawa veröffentlicht wurde. Die deutsche, US-amerikanische und die kanadische Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) stellten die erschreckenden Ergebnisse zwölf Jahre nach Beginn des Irakkrieges vor. Lesen Sie mehr

    Atomwaffen wieder auf die politische Agenda setzen

    Aufruf für ein atomwaffenfreies Deutschland

    Vor fünf Jahren, am 26. März 2010, verabschiedete der Deutsche Bundestag eine überparteiliche Resolution, in der der Abzug der verbliebenen US-Atomwaffen aus Deutschland gefordert wurde. Aus diesem Anlass überreichten IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall, Hermann Theisen (Initiator des Aufrufs) und Monty Schädel (Geschäftsführer der DFG-VK) einem Vertreter des Bundesverteidigungsministeriums rund 2.500 Unterschriften für ein atomwaffenfreies Deutschland übergeben, die in den letzten Monaten gesammelt wurden. Mehr

      Ärztekammer Diyarbakir ehrt Dr. Gisela Penteker

      Im Camp Findikli harren 3.750 yezidische Flüchtlinge aus Sindschar im Nordirak seit acht Monaten aus.

      Die Ärztekammer Diyarbakir hat die deutsche IPPNW-Ärztin Dr. Gisela Penteker für ihren jahrelangen Einsatz für die Kurden ausgezeichnet. „Wir kennen Gisela Penteker seit 16 Jahren. Sie ist einer der Menschen, die auch in den schwierigsten Zeiten zu uns gestanden haben“, hieß es in der Laudatio. Gisela Penteker befindet sich zur Zeit mit einer IPPNW-Delegation in der Türkei. Seit 1998 reist sie im Auftrag der ärztlichen Friedensorganisation regelmäßig in kurdische Gebiete in der Türkei. Zudem ist die Ärztin Mitglied im Vorstand des Netzwerks für traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen und setzt sich im niedersächsischen Flüchtlingsrat für Flüchtlinge sowie abgeschobene Menschen ein. mehr

      Kein AKW-Neubau in Akkuyu in der Türkei

      Türkei atomfrei, Foto: http://www.nukleersiz.org, Mehmet Ozdag

      Anlässlich des Fukushima-Jahrestages am 11. März hat die IPPNW-Europa-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen vor einem AKW-Neubau im Erdbebengebiet von Akkuyu in der Türkei gewarnt. Sie unterstützt die Proteste und Gerichts-Klagen der Bevölkerung gegen das AKW-Projekt. Der Bau des Atomkraftwerks, der mit einem Staatsvertrag zwischen der russischen und der türkischen Regierung 2010 unterzeichnet wurde, ist höchst umstritten. Doch die Regierung Erdogan will das Projekt zusammen mit der russischen Atomfirma ROSATOM gegen alle Widerstände durchsetzen. mehr

      Israels Beitritt zur Chemiewaffenkonvention

      Benjamin Netanjahu. Foto: US-Außenministerium

      Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) appelliert an Israels Präsident Benjamin Netanjahu, die Chemiewaffenkonvention zu ratifizieren und solidarisiert sich mit einer entsprechenden Kampagne des Israeli Disarmament Movement. Die Ärzteorganisation sieht in Israels Beitritt zur Chemiewaffenkonvention eine vertrauensbildende Maßnahme für die Verhandlungen für eine Region frei von allen Massenvernichtungswaffen. „Ein kleiner Schritt zwar für Israel, aber ein entscheidender für den Frieden“, so Dr. Alex Rosen, Kinderarzt in Berlin, in einem Schreiben der IPPNW.  Lesen Sie mehr.

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