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IPPNW NEWSLETTER

IPPNW-Newsletter vom 28.02.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

die Kunstaktion gegen Waffenhandel bei strahlendem Sonnenschein am vergangenen Wochenende war ein großer Erfolg. Mehr als 100 Mitglieder eines breiten Bündnisses der Friedensbewegung ließen über dem Berliner Reichstag 100 mit Helium gefüllte Ballons in Bombenform steigen, um gegen die hohe Zahl deutscher Rüstungsexporte in alle Welt zu demonstrieren. Kamerateams von ZDF und ARD sowie zahlreiche Fotografen von Agenturen und Zeitungen dokumentierten die Kunstaktion.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

Bomben aus dem Bundestag

Mit 100 Großballons in der Form von Bomben hat die Kampagne "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" am Sonntag, dem 26. Februar, auf der Wiese vor dem Deutschen Bundestag auf den Skandal des deutschen Waffenhandels aufmerksam gemacht. Nach Informationen der Kampagne hat sich das Volumen von Rüstungsexporten aus Deutschland in den vergangenen zehn Jahren versechsfacht. 2010 wurde der Waffenhandel auf die neue Rekordmarke von 2,1 Milliarden Euro gesteigert. Deutschland ist inzwischen Europameister beim Rüstungsexport. Mehr

Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt

Vertreter und Vertreterinnen aus Friedensbewegung und Friedensforschung fordern in einer am 23. Februar veröffentlichten Erklärung ein Ende der Sanktionen und Kriegsdrohungen gegen den Iran. "Die Sanktionseskalation ist auf dem besten Wege, in einen Krieg einzumünden. Er würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern auch die gesamte Region auf weitere Jahrzehnte destabilisieren", heißt es in der Erklärung. Zu den Erstunterzeichnern gehören u.a. Franz Alt, Daniela Dahn, Johan Galtung, Peter Grottian, Wolf-Dieter Narr und Oskar Negt. Ziel ist auch eine Veröffentlichung als Zeitungsanzeige(n). Mehr

Preisträger des Silbernen Bären 2012 erhält Friedensfilmpreis

Ausgehend von einer realen Mordserie an Roma in Ungarn erzählt der Film "Just the Wind" einen Tag im Leben einer Roma Familie, vierundzwanzig Stunden der Angst vor der Gewalt, die sich das nächste Opfer sucht. In unvergesslichen Bildern zeichnet der Regisseur den Wendekreis der Angst, in dem die Roma leben, immer auf der Flucht, immer in Erwartung der nächsten Demütigung, immer in der Not, lieber unsichtbar und schutzlos, als sichtbar und ausgeliefert zu sein.  Mehr

Gewalt in Syrien stoppen – Krieg verhindern!

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst besorgt über die immer größere Zahl von Opfern der Gewalt in Syrien. "Wir teilen die Forderung der jemenitischen Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman nach internationalen Maßnahmen, um die Menschen in Syrien zu schützen", erklärt der stellvertretende IPPNW-Vorsitzende Christoph Krämer. Allerdings sieht die IPPNW für das gestrige Scheitern der Resolution im Weltsicherheitsrat keineswegs Russland und China allein verantwortlich, sondern die westliche Staatengemeinschaft, die seit Wochen einen konsequent friedensorientierten Resolutionswortlaut ablehnt.

Mandatsverlängerung bringt keinen Frieden für Afghanistan

Die in der Kooperation für den Frieden zusammengeschlossenen Gruppen - darunter die IPPNW - kritisieren die Entscheidung des Bundestages, das Mandat der Bundeswehr für den Afghanistaneinsatz bis zum 31. Januar 2013 zu verlängern, da die Weiterführung des Einsatzes nicht zum Frieden führt. Das erneuerte Mandat ist trotz der Verringerung der SoldatInnenzahlen kein Beitrag für ein „zivileres Gesicht“ des Einsatzes, wie es der Außenminister nennt. Mehr

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